Unfall in Vellmar: Auto überschlug sich - Frau verletzt

Vellmar. In Vellmar hat es am Mittwochmorgen einen schweren Unfall gegeben. Dabei wurde ein Pkw nach einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug 30 Meter weit geschleudert.

Ein eingedrücktes Dach, zersplitterte Scheiben, schlaff hängende Airbags in der zerstörten Fahrgastzelle. Mit schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen Verletzungen, so sagt die Polizei, hat am Mittwoch eine 29-jährige Frau aus Baunatal einen schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung Hamburger Straße/Harleshäuser Straße in Vellmar überstanden.

Ihr Auto, ein silberner Mitsubishi, hatte sich überschlagen und war in einem Weizenfeld liegen geblieben. Ein Rettungswagen hatte die Frau in ein Kasseler Krankenhaus gebracht.

Ins Heck reingefahren 

Gegen 9.15 Uhr war von der Hamburger Straße kommend ein 19-jähriger Mann aus Vellmar mit seinem schwarzen VW-Kleinwagen an die Kreuzung herangefahren. „Offenbar hat er dabei den von links kommenden und vorfahrtsberechtigten Mitsubishi übersehen, an dessen Steuer die 29-Jährige saß", schildert die Polizei.

Aktualisiert um: 14.38 Uhr

So sei der Mann ohne zu halten in die Harleshäuser Straße in Richtung Kassel eingebogen und habe dabei den Mitsubishi noch hinten am Heck erwischt. Daraufhin sei der Mitsubishi insSchleudern geraten und auf die Gegenfahrbahn geraten. „Das Auto überschlug sich und riss dabei mehrere Verkehrsschilder mit“, sagt die Polizei. Erst 30 Meter weiter sei der Wagen in dem Feld zum Stehen gekommen.

Alle Airbags ausgelöst

Durch den Überschlag waren in dem Auto sämtliche Airbags – auch die Seiten-Airbags – ausgelöst worden. Dennoch erlitt die Frau Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Am Wagen entstand ein Totalschaden von rund 15 000 Euro. Mit dem Schrecken kam der 19-jährige aus Vellmar davon – der junge Mann blieb völlig unverletzt. An seinem VW entstand ein Schaden von etwa 3000 Euro. „Immer wieder kommt es zu Unfällen an der Kreuzung Hamburger Straße/Harleshäuser Straße“, teilt Polizeisprecher Torsten Werner mit. Dennoch handele es sich nicht um einem Unfallschwerpunkt.

Rubriklistenbild: © Naumann

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