Sorge um Datenschutz

Volkswagen verbietet Pokémon Go auf Baunataler Werksgelände

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Verbotsaufkleber für Pokémon Go an einer Tür

Kassel/Wolfsburg. Volkswagen hat seinen Mitarbeitern in einem internen Rundschreiben das Handy-Spiel Pokémon Go auf dem Werksgelände verboten. Auch Kassel ist betroffen.

Der Konzern sorgt sich dabei um den Datenschutz, den er durch das Spiel gefährdet sieht, weil der Standort der Spieler ständig lokalisiert wird.

Außerdem steige die Unfallgefahr, weil Mitarbeiter nicht mehr so aufmerksam sein könnten. Zuvor hatte die "Bild" (Donnerstag) über das Verbot berichtet. VW wies seine Mitarbeiter außerdem darauf hin, dass auch das Herunterladen der App auf Diensthandys nicht erlaubt sei.

Das beliebte Smartphone-Spiel "Pokémon Go" stößt nicht überall auf Gegenliebe. In der hessischen Stadt Steinau an der Straße beispielsweise häufen sich seit Wochen Beschwerden über nächtliche Ruhestörungen. Denn auch nachts sind Freunde der virtuellen Monsterjagd auf den Straßen und Gassen der kleinen Fachwerk-Innenstadt mit ihren Handys unterwegs. Auch in den nordhessischen und südniedersächsischen Gemeinden ist das Pokemon-Fieber ungebrochen.

Auch weitere Firmen verbieten die Jagd auf die kleinen Monster - laut Medienberichten sind Bosch, Daimler, Thyssen Krupp, Evonik und BASF darunter.

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