K+S-Gewinn bricht im ersten Quartal um fast ein Drittel ein

Kassel. Der Kasseler Kali- und Salzproduzent K+S hat im ersten Quartal 2016 einen Gewinneinbruch erlitten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um 31 Prozent auf 218 Millionen Euro.

Unterm Strich bleiben knapp 148 Millionen – ein Minus von 25,4 Prozent. Analysten hatten allerdings Schlimmeres befürchtet. Der Umsatz ging um gut 20 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro zurück.

Aktualisiert um 11.50 Uhr

Gründe für diese Entwicklung sind sinkende Umsätze in beiden Sparten sowie weiter rückläufige Kali-Preise. In jener Sparte halbierte sich das Ebit nahezu auf 102 Mio. Euro. Das Salzgeschäft erwies sich mit einem Ebit-Rückgang von 14 Prozent auf 123 Mio. Euro trotz des milden Winters als vergleichsweise robust. K+S hält fürs Gesamtjahr an seiner Prognose fest. Der Umsatz soll demnach moderat, das Ebit dagegen deutlich sinken.

„Dank unserer Zwei-Säulen-Strategie und unseres breiten Produkt-Portfolios haben wir uns im Vergleich zum Wettbewerb gut behaupten können“, kommentierte K+S-Vorstandschef Norbert Steiner die aktuellen Quartalszahlen. Die Anleger quittierten die Zahlen mit Kursaufschlägen. Die K+S-Aktie legte bis zum Mittag kräftig um 3 Prozent auf 22,67 Euro zu.

Am Mittwoch findet die Hauptversammlung des Unternehmens statt. Wir werden fortlaufend auf Kassel Live und hna.de und am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe darüber berichten.

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