K+S legt gute Zahlen vor, korrigiert Prognose aber nach unten

Kassel. Der Kasseler Kali- und Salzproduzent hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres unterm Strich 406 Millionen Euro verdient und damit 36 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 23 Prozent auf 628 Mio. Euro zu. Für das Gesamtjahr erwartet der Dax-Konzern ein Ebit von 780 bis 830 Mio. Euro. bisher war mit bis zu 860 Mio. Euro gerechnet worden. Das kommt einer leichten Gewinnwarnung gleich. Der Umsatz wuchs um 14 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Grund sind insgesamt höhere Preise als im Vorjahreszeitraum, das gute Salzgeschäft und der schwache Euro, der die Gewinnmarge im Dollar-Raum stark erhöht.

Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz von bis zu 4,5 Mrd. Euro sowie einen Reingewinn von 490 bis 550 Mio. Euro. Das wäre im Vergleich zu 2014 ein Plus von 33 bis 50 Prozent. Die Investitionen lagen im Berichtszeitraum bei 905 Mio. Euro - ein Plus von 24 Prozent. Das Geld floss ganz überwiegend in die neue Kali-Mine in Kanada (Legacy) und in den Gewässerschutz im Werra-Revier.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.