Nach Schlägerei

Zwei Männer wehrten sich gegen Festnahme: Sechs Polizisten verletzt

Kassel. Das böse Ende einer Diskonacht: Zwei Männer im Alter von 31 und 33 Jahren haben am frühen Freitagmorgen eine Schlägerei vor einer Kasseler Kneipe angezettelt.

Kurz zuvor waren sie aus einer Diskothek in Bettenhausen geflogen. Anschließend wehrten sich die hochaggressiven Männer gegen ihre Festnahmen und traten und schlugen nach den Beamten. Dabei wurden insgesamt sechs Polizisten verletzt.

Zwei von ihnen mussten sich in ein Krankenhaus begeben, konnten dieses aber bereits am Morgen wieder verlassen.

Nach Angaben von Polizeisprecher Matthias Mänz waren die beiden Männer aus Kassel gegen 3 Uhr aus einer Diskothek an der Miramstraße geflogen, da sie sich dort bereits äußerst aggressiv gegenüber anderen Gästen und den Türstehern verhalten haben sollen. Da sie auch danach noch vor Disko herumpöbelten, alarmierten die Türsteher die Polizei. Die Beamten erteilten ihnen einen Platzverweis.

Daraufhin hätten sich die beiden von einem Minicar zu einer Kneipe an der Fünffensterstraße bringen lassen, wo es gleich wieder Streit mit anderen Gästen gegeben haben soll. Vor der Tür des Lokals sei es gegen 5.40 Uhr zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der die beiden auf zwei andere Gäste einschlugen. Einer der beiden habe auch völlig grundlos nach vorbeifahrenden Autos getreten.

Dabei traf und beschädigte der Mann den Privatwagen eines zufällig dort vorbeikommenden Beamten der Bereitschaftspolizei, der auf dem Weg zum Dienst war. Dieser alarmierte die Polizei.

Als Streifen des Polizeireviers Mitte in der Fünffensterstraße eintrafen, sei einer der beiden Angreifer direkt auf die Polizisten losgegangen, habe nach ihnen geschlagen und getreten. Sein Begleiter war auf die Festnahme seines Freundes aufmerksam geworden und versuchte anschließend, diesen aus den Griffen der Polizisten zu befreien. Dabei habe er die Beamten ebenfalls angegriffen und auf sie eingetreten.

Blutprobe entnommen

Die beiden Männer, die bei der Festnahme ebenfalls leicht verletzt wurden, brachten Streifen ins Polizeigewahrsam. Da sie offenbar alkoholisiert waren, ließen die Beamten ihnen von einem Arzt Blutproben entnehmen. Sie müssen sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten.

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