Stadt mit höchstem Zuwachs an Erwerbstätigen im Bundesland

Mehr Jobs: Kassel ist Spitze in Hessen

Kassel. Mehr Jobs in der Stadt: Kassel hatte laut des Hessischen Statistischen Landesamts im Jahr 2014 mit 3,4 Prozent den höchsten Zuwachs an Erwerbstätigen im Bundesland Hessen.

Schlusslicht ist der Landkreis Kassel mit minus 2,3 Prozent.

Die Stadt liegt mit weitem Abstand hessenweit an der Spitze. Der Vogelsbergkreis folgt mit 2,2 Prozent plus auf Platz zwei, der Landkreis Offenbach mit 1,9 Prozent auf Rang drei, erst dann folgen Frankfurt und die Stadt Offenbach (jeweils 1,8 %).

In Kassel gehen insgesamt 151 500 Menschen einer Erwerbstätigkeit nach, rund 70 000 davon pendeln täglich zur Arbeit in die Stadt. Im Landkreis Kassel gibt es 95 500, im Regierungsbezirk Kassel 637 900 Beschäftigte.

Dass es die meisten Jobs im Süden gibt, zeigt der Blick auf den Regierungsbezirk Darmstadt, in dem mit 2,17 Millionen Menschen zwei Drittel der hessischen Erwerbstätigen ihren Arbeitsplatz haben. Allein in der Stadt Frankfurt am Main sind 668 400 Personen beschäftigt und damit mehr als im gesamten Regierungsbezirk Kassel.

Bemerkenswert an den Regionalergebnissen der Statistiker des Landesamtes ist zudem, dass nur in Nordhessen die Erwerbstätigkeit bröckelt. Abnahmen verzeichneten 2014 auch die Landkreise Hersfeld-Rotenburg (minus 0,1 %) und Werra-Meißner (minus 0,7 %) Die Jobs aus dem Kasseler Umland sind also offenbar in die Stadt abgewandert. Im Landkreis Limburg-Weilburg blieb die Erwerbstätigenzahl unverändert, in allen anderen Städten und Kreisen sind die Zahlen gestiegen.

Die Mehrheit der Erwerbstätigen ist im Dienstleistungsbereich tätig. Die Spanne reicht von 62,3 Prozent im Landkreis Kassel bis zu Frankfurt, wo neun von zehn Berufstätigen im Dienstleistungssektor arbeiten. Geringfügig beschäftigt war 2014 jeder achte Erwerbstätige in Hessen.

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