Etliche Bauprojekte werden nächstes Jahr gestartet

Für mehr als 350 Mio. wird 2016 in Kassel gebaut

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Bergpark bleibt 2016 Großbaustelle: Eines der bedeutendsten Projekte wird der Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Hauptturms der Löwenburg. Dessen 28 Mio. Euro teure Rekonstruktion soll nächstes Jahr starten.

2016 werden die Baustellen in Kassel nicht weniger: Während zuletzt vor allem im Straßenbau viel passiert ist, werden nun viele Hochbauprojekte begonnen und andere abgeschlossen.

Insbesondere im Wohnungsbau laufen große Vorhaben an. Zusammengerechnet werden 2016 über 350 Mio. Euro in Kassel investiert.

Mit dem Bevölkerungsanstieg auf über 200.000 Einwohner und dem anhaltenden Flüchtlingsstrom wird Wohnraumbedarf das bestimmende Thema des nächsten Jahres. Auch zur Kommunalwahl am 6. März spielt das eine Rolle.

Das größte Wohnbauprojekt wird 2016 auf dem Gelände der Regionalverkehr Kurhessen (RKH) an der Bosestraße in Wehlheiden begonnen. Dort will die Immovation AG aus Kassel in den nächsten Jahren bis zu 400 Wohnungen bauen. Ende 2015 stellt die RKH ihren Betrieb ein. Des weiteren erstellt die Deutsche Reihenhaus AG einen Wohnpark mit 53 Einfamilienhäusern auf dem Gelände der ehemaligen Molkerei Lindenberg im Forsfeld.

Platz für 240 Studenten bietet eine Apartmentanlage, die an der Weserspitze gebaut wird. Besonderes Wohnflair haben 50 Eigentumswohnungen, die im ehemaligen Untersuchungsgefängnis Elwe in Höhe des Unterneustädter Kirchplatzes entstehen. Dies gilt auch für ein Wohnhochhaus, das an der Westendstraße im Vorderen Westen gebaut wird.

Weitere Großbaustellen in Kassel bleiben die Universität und der Bergpark: An der Uni wird das Institutsgebäude für die Architekten und Landschaftsplaner fertig. Zudem werden die Außenflächen des neuen Campus-Nord gestaltet. Im Bergpark geht die Sanierung des Ballhauses 2016 in die letzte Phase und es startet der Wiederaufbau des alten Hauptturms der Löwenburg, der im Krieg zerstört wurde. Am Herkules und an den Kaskaden laufen die millionenschweren Sanierungsarbeiten weiter.

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Rolexralle
(0)(1)

Dann ist ja wieder genug Geld da um den Verkehr durch sinnlose umbauten auszubremsen.Ebenso wie Haltestellen die sich dann wieder mitten auf der Fahrbahn befinden mit überbreiten Radwegen.

LasseSvensen
(1)(0)

«2016 werden die Baustellen in Kassel nicht weniger»
Typisch mal wieder Straßenbau mit Verkehrschaos und Wohnungsbau mit ohne Verkehrschaos in den selben Topf zu stecken.

Schönheitsreparaturen sind in der Tat verfehlt. Und Wohneigentum statt «Studentnebuden» oder Mietwohnungen ist ebenfalls an den Nöten der Vielen vorbei zum Nutzen der Heuschrecken (und indirekt Mietpreistreibern).

bastienne
(2)(2)

Sind die vielen neuen Wohnungen denn auch bezahlbar?
Einige können nicht mal eben eine Eigentumswohnung
bezahlen. Der Herkules und die Löwenburg sind
seit Jahren Dauerbaustelle - daran wird sich auch nie
etwas ändern. Im Gegenteil: Diese werden immer poröser
und klappriger! Lohnt sich das überhaupt noch? Was ist
mit dem geplanten Fernbusbahnhof, der Siedlung auf dem
Salzmann-Gelände, der Kreuzung Schönfelder-Str./Sternberg-
str., dem Grundstück vom ehemaligen Stadtbad-Mitte, dem
Wilhelmshöher Freibad, dem Umbau der Kurhessen-Therme....
..... Leute, Leute......! Nehmt Euch mal nicht zu viel vor,
für dieses kleine Städtchen!! Die Documenta steht an -
und da wird auch wieder geschaufelt und gebuddelt!
Bastienne

Kommentare

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