An der Kölnischen Straße 45

Abriss für Neubau: 18 Eigentumswohnungen entstehen in Kassel

Der Abriss läuft: Das lange Zeit leer stehende Gebäude an der Kölnischen Straße 45 weicht für einen Neubau. Die Abbruchfirma Schnittger will das alte Gebäude in zwei bis drei Tagen komplett abgerissen haben. Foto: Ludwig

Kassel. Mit zwei Jahren Verspätung geht es nun los: An der Kölnischen Straße 45, unweit der St.-Familia-Kirche, entsteht bis zum Herbst 2017 ein Neubau mit 18 Eigentumswohnungen.

In den nächsten zwei bis drei Arbeitstagen werden Mitarbeiter der Baunataler Abbruchfirma Schnittger aber erst mal das bestehende Haus aus den 60er-Jahren abreißen. Dieses hatte lange Zeit leer gestanden und war gelegentlich von der Polizei für Übungen genutzt worden.

"Übernächste Woche sei der Schutt beseitigt“, sagt Firmenchef Dennis Schnittger. Auch die alte Tiefgarage unter dem Gebäude sei dann verschwunden. Anschließend soll die Baufirma Fissler aus Korbach mit dem Rohbau auf dem 1660 Quadratmeter großen Grundstück beginnen.

Verzögerungen beim Bau

Eigentlich sollte der Neubau bereits ab 2014 entstehen. Dann sei das Projekt wegen zwischenzeitlicher Verkaufsgespräche über die Altimmobilie in Verzug geraten, sagt Stefan Traut. Der Inhaber der Firma S.A.T. Immobilien vermarktet die Wohnungen in dem Neubau. Bauherr und Eigentümer ist aber die Firma Bauresan aus Großalmerode.

So soll der Neubau aussehen: Insgesamt wird das Gebäude Platz für 18 Wohnungen bieten. Illustration: KHM Design

Auf fünf Etagen wird das Haus 18 Wohnungen zwischen 90 und 200 Quadratmetern bieten. Auch zwei Penthousewohnungen gibt es. Zu jeder Wohnung gehören eine Terrasse oder ein Balkon sowie ein Tiefgaragenstellplatz. Insgesamt werden in der neu entstehenden Tiefgarage 21 Stellplätze geschaffen. Zudem gibt es fünf Parkplätze vor dem Haus.

Die Kaufpreise für die Wohnungen liegen nach Auskunft von Traut zwischen 2390 und 3495 Euro pro Quadratmeter. Zwei der Wohnungen seien bereits verkauft, über weitere liefen bereits Gespräche mit Interessenten. Der Kaufpreis werde erst nach der Fertigstellung fällig.

Das alte Gebäude wurde mit Gas versorgt. Diese Leitungen werden aber derzeit von den Städtischen Werken stillgelegt. Der Neubau soll an das Fernwärmenetz angeschlossen werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.sat-immobilien.de.

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