Drogenhandel auf Friedrichsplatz aufgeflogen

Dealer bot „Gras“ Zivilpolizisten an

Kassel. Das ist dumm gelaufen, jedenfalls für einen 22-Jährigen aus Kassel, der am Donnerstagnacmittag bei der Suche nach Abnehmern für seine Drogen ausgerechnet an Zivilpolizisten geriet.

Der junge Mann bot nach Angaben von Polizeisprecher Matthias Mänz den Beamten auf dem Friedrichsplatz „Gras“ an. Die nahmen den Mann daraufhin fest und stellten den Stoff sicher.

Eigentlich seien die Beamten der Bereitschaftspolizei im Rahmen der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs für die Kasseler Kripo im Einsatz gewesen, als die gegen 15 Uhr das Angebot von dem Mann bekommen hätten. Die Zivilfahnder hätten dankend abgelehnt und anschließend das weitere Treiben des jungen Mannes beobachtet. Schließlich kontrollierten sie ihn wenige Minuten später auf der Unteren Karlsstraße. Dabei fanden sie in seinen Taschen fünf verkaufsfertig abgepackte Tütchen mit Marihuana und eine kleinere Menge Kokain.

Der junge Mann musste die Polizisten auf die Dienststelle begleiten. In seiner Vernehmung gab der 22-Jährige an, derzeit auf der Straße zu leben und sich mit dem Verkauf kleinerer Mengen Betäubungsmittel über Wasser zu halten. Später kam er wieder auf freien Fuß.

Der 22-Jährige muss sich nun wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten.

Rubriklistenbild: © dpa

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