Viertägiger Rummel - offene Geschäfte am Sonntag

Casseler Freyheit vom 27. bis 30. Oktober: Einkaufen unter Gauklern

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Buntes Treiben in der City: Die farbenprächtig gewandeten Artisten von „Stelzen Art“ und das 38 Meter hohe Riesenrad „Columbia“ werden auch diesmal wieder bei der Casseler Freyheit dabei sein.

Kassel. Einkaufsbummel mit Jahrmarkt-Rummel – das verspricht die „Casseler Freyheit“, die von Donnerstag, 27., bis Sonntag, 30. Oktober, Besucher aus der ganzen Region in die Kasseler Innenstadt lockt. Alle Infos.

Rummelplatz

Die auf dem Opern- und Friedrichsplatz platzierten Fahrgeschäfte, Buden und Gastronomiestände haben bereits ab Donnerstag, von 11 bis 22 Uhr, geöffnet, Freitag und Samstag sogar bis 23 Uhr. Eine der Attraktionen ist das Riesenrad Columbia, das aus 38 Metern Höhe einen Blick über die Stadt möglich macht. Auch eine Super-Rutsche mit 35 Metern Länge wird aufgebaut.

Flohmarkt

Unter den Linden am Friedrichsplatz gibt es am Samstag (9 – 16.30 Uhr) und Sonntag (11 – 17 Uhr) einen großen Flohmarkt, dessen Angebot von Antiquitäten, Porzellan und Schmuck über gebrauchte Kleidung und Spielsachen bis zu Trödel und Krimskrams reicht. Wer selbst noch mit einem Stand teilnehmen möchte, kann sich im Netz unter www.flohmarkt-mit-herz.de informieren.

Offene Geschäfte

Am Sonntag laden dann die Geschäfte der Innenstadt zum Einkaufsbummel ein: Sie haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Straßenkunst

Zur Unterhaltung des Publikums sind dann wieder Straßenkünstler in fantasievollen Kostümen auf der Königsstraße unterwegs; darunter Stelzenläufer, Spielleute, Jongleure und Zauberer.

Die Wilhelmsstraße wird vom Kindercircus Rambazotti in eine große Zirkusmeile mit Vorführungen und Mitmachaktionen verwandelt. Nach Einbruch der Dunkelheit werden dort Feuerschlucker faszinierende Lichtspiele bieten.

Kirchenfest

Ebenfalls am Sonntag findet zum Auftakt des Reformations-Festjahres ein Kirchenfest rund um die Jugendkulturkirche auf dem Lutherplatz statt. Beginn ist um 12 Uhr mit einem Familiengottesdienst, danach wird ein Bühnenprogramm mit Musik und Unterhaltung geboten. Turmbesteigungen, Essens- und Getränkestände sowie viele Mitmachaktionen gehören zum Programm, das der Evangelische Stadtkirchenkreis organisiert.

Für die Aktionen in der Fußgängerzone zeichnen Kassel Marketing, die Innenstadtkaufleute sowie der Schaustellerverband Kassel-Göttingen verantwortlich.

Historische Wurzeln

Die Wurzeln der „Casseler Freyheit“ reichen zurück ins 14. Jahrhundert. Damals veranlasste Landgraf Heinrich II. die Gründung des Stadtteils „Freyheit“, der außerhalb der Stadttore lag. In seinem Zentrum standen einst die Martinskirche und ein Rathaus, das längst verschwunden ist. Nach wenigen Jahrzehnten wurde die Freyheit mit der Stadt Kassel vereinigt.

Heute steht der Begriff „Casseler Freyheit“ vor allem für das 1336 durch den Landgrafen verliehene Recht, dass die örtlichen Kaufleute an vier Sonntagen im Jahr zusätzlich Handel treiben dürfen – verbunden mit der Auflage, gleichzeitig einen Jahrmarkt auszurichten.

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