Als Lieblings-Akteure wurden chinesische Präzisionsathleten gewählt

Flic-Flac-Abschied mit Rekorden: 61.000 Besucher sahen 45 Shows

Sie liegt ganz klar vorn: Gewinner des diesjährigen Flic-Flac-Pokals ist die zwölfköpfige Truppe „Holy Warriors“ aus China. Sie begeisterte mit Sprüngen aus dem Stand in fast vier Meter Höhe.

Kassel. Flic Flac hat sich am Sonntagabend mit seinem 7. Festival der Artisten mit einem eindrucksvollen Besucherrekord von Kassel verabschiedet: Insgesamt 61.000 Menschen haben in mehr als drei Wochen mit großer Begeisterung 45 Shows gesehen.

Im vergangenen Jahr waren es 56.000. Zum Abschluss wurden am Sonntagabend die Kasseler Publikumslieblinge mit einem Pokal und Preisen gekürt. Auf Platz eins kam die chinesische Reifenspringer-Truppe „Holy Warriors“ und konnte nicht nur den Flic-Flac-Pokal entgegennehmen, sondern auch das vom Sponsor „Ticketmaster“ gestellte Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro kassieren.

Rasante Wahl

Sie gaben sich jeden Abend die Kugel: Die „Pinillo Moto Riders“ kamen auf den zweiten Platz in der Zuschauer-Gunst.

Anscheinend liebten es die Kasseler in diesem Jahr besonders rasant und adrenalingeladen, denn auf Platz zwei kamen die atemberaubenden „Pinillo Moto Riders“ aus Kolumbien, die in der Show ihren Weltrekord mit zehn in einer Stahlkugel rotierenden Motorrad-Fahrern präsentierten. Ihr Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro hatte das Autohaus Glinicke zur Verfügung gestellt. Den Atem angehalten hatten die Zuschauer auch beim Duo Julio Robles. Die tollkühnen Männer präsentierten ein Markenzeichen der Flic-Flac-Artistik: das „Todesrad“. Sie kamen auf Platz drei und erhielten 5000 Euro vom Sponsor „Stadthotel“. Wie auch bei den vorangegangenen Flic-Flac-Festivals hatte es nach jeder Vorstellung ein Voting von zufällig ausgewählten Zuschauern gegeben, die ihren Favoriten Punkte gaben.

Zusage schon für Winter 2016

Aber Kassel wird auch Topartisten wie Andreas Bartl am Chinese Pole, Viktòria Cordás mit dem Springseil, den Comedian Baldrian und all die anderen vermissen. Ebenso wie das schwarz-gelbe Zelt auf dem Friedrichsplatz. Da gibt es nur einen Trost: die Gewissheit, dass Flic Flac noch in diesem Jahr wiederkommt. Denn die Zirkusliebe scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen. In der auf Kassel zugeschnittenen Show - mit Conférencier Gerrit von Bamberg, der nordhessischen Charme versprühte – war es in einem eigens für Kassel komponierten Song sogar zu hören: „Kassel, Flic Flac hat dich lieb.“

„Das Kasseler Publikum ist etwas Besonderes und der Friedrichsplatz großartig“, sagt Flic-Flac-Sprecher Rudi Bauer: „Beim nächsten Festival werden wir noch einmal zulegen und den Kasselern eine Menge Überraschungen bieten“, verspricht er. Weil die Kartennachfrage dieses Mal so groß war, hatte Zirkus-Chef Benno Kastein zwei Zusatzveranstaltungen ins Programm gepackt. „Die gesamte Spielzeit war ausnahmslos ausverkauft“, so Bauer. Nur kurz nach Beginn des Vorverkaufs Anfang Dezember hatte es lediglich Einzelkarten gegeben.

Fotos von diesjährigen Auftritten:

So war die Premiere von Zirkus Flic-Flac

Zirkus-Training für HNA-Reporterinnen mit Flic Flac Artisten

Videos der Flic-Flac-Saison 2015/2016:

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