Leser eines Architekturmagazins stimmten ab

Grimmwelt in Kassel ist „Bau des Jahres 2015“

Imposante Architektur: Während der Museumsnacht 2015 hat unser Fotograf Andreas Fischer von der Grimmwelt dieses reizvolle Foto mit Schattenspiel gemacht. Die helle Natursteinfassade ist von grünlichem Licht angestrahlt. Archivfotos: Fischer

Kassel. Die Leser des Architekturmagazins und Internet-Netzwerks für Architekten „German Architects" haben die Kasseler Grimmwelt zum „Bau des Jahres 2015" gekürt.

In Kassel ist das nach zwei Jahren Bauzeit Anfang September eröffnete Bauwerk auf dem Weinberg inzwischen zu einem attraktiven Hingucker und Anziehungspunkt für Besucher geworden.

Den gesamten Januar lang hatten die Leser über den „Bau des Jahres 2015“ online abgestimmt. „Überrascht hat uns, dass im Vergleich zum vergangenen Jahr viel mehr hochpreisige Architekturprojekte in die engere Auswahl kamen“, heißt es aus der Redaktion des Magazins:„Wir gratulieren den Aachenern kadawittfeldarchitektur zum Erfolg ihres Projekts.“

Bebildert ist die Internetpräsentation mit Architekturfotos, die die Grimmwelt von außen und von innen zeigen. „Inspirationsquelle Treppe: Was in Kassel oft Motiv ist, wird es auch in der gestaffelten Parklandschaft des Museums und im Gebäude selbst“, heißt es zu einer Abbildung, die die markante nach Süden ausgerichtete Treppe zeigt.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und gratulieren unseren Architekten von kadawittfeldarchitektur“, sagte dazu gestern Grimmweltleiterin Susanne Völker. Das Gebäude werde von den Besuchern sehr positiv wahrgenommen. „Es hat eine eigene Signalwirkung. Das Zusammenspiel von Architektur und Inhalt macht die Grimmwelt erst so richtig schön.“

Auch Oberbürgermeister Bertram Hilgen freut sich: „Die Auszeichnung ist ein erneuter Beweis für die bereits von vielen Fachpublikationen gelobte hohe architektonische Qualität des neuen Grimmzentrums.“ Die Aufenthaltsqualität des Gebäudes löse ebenso wie die vielschichtige Präsentation große Begeisterung aus.

Anerkennung kommt auch von Stadtbaurat Christof Nolda: „Wunderbar ist es, dass der Wunsch, diesem besonderen Ort und besonderem Inhalt mit besonderer Architektur gerecht zu werden, auch bundesweit Beachtung findet.“

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