Kassel Marketing hat Sicherheitskonzept überarbeitet

Kasseler Märchenweihnachtsmarkt ist eröffnet - 2 Mio. Gäste erwartet

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Lichter an: Nach der Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf dem Friedrichsplatz wurde am Montagnachmittag die Beleuchtung in der Königsstraße wieder aktiviert. 

Kassel. Spätestens nachdem der Gospelchor „Voices United“ ein Medley aus „Silent Night“ (Stille Nacht) und anderen Weihnachtsliedern auf der Bühne am Friedrichsplatz zum Besten gegeben hatte, waren die Besucher am Montagabend auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt.

Zuvor hatten Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Angelika Hüppe, Geschäftsführerin von Kassel Marketing, den Weihnachtsmarkt eröffnet. Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto „Frau Holle“. Passend dazu ist es kälter geworden.

Der Kasseler Weihnachtsmarkt gehöre zu den schönsten in ganz Deutschland, sagte Hilgen. Er freue sich auch in diesem Jahr wieder auf zwei Millionen Besucher und 900 Busse aus ganz Deutschland.

Aufgrund der Terrorgefahr spielt in diesem Jahr das Thema Sicherheit beim Weihnachtsmarkt eine besondere Rolle. Hüppe sagte, dass Kassel Marketing seit einigen Jahren ein Sicherheitskonzept habe, das noch einmal mit den Behörden (Polizei und Ordnungsamt) überarbeitet worden sei. „Wir haben für alle Eventualitäten Abläufe oranisiert“, sagte die Geschäftsführerin von Kassel Marketing. Natürlich gebe es keine hundertprozentige Sicherheit. „Es ist aber keine Alternative, zu Hause zu bleiben. Wir feiern friedlich und freundlich.“

Auch Claudia Rohde aus Habichtswald und Sandy Adomat aus Fuldatal haben sich auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt Gedanken über Terror gemacht. „Ich denke, wir sind nicht in München oder Berlin“, sagt Rohde, wo die Gefahr vermutlich höher sei. „Man blendet es aus“, sagt Adomat. Am Montagnachmittag erfreuten sich die beiden Frauen jedenfalls daran, dass ihre Kinder, beziehungsweise Patenkinder Mara-Sophie und Ben-Louis Rohde, so viel Spaß beim Karussellfahren hatten. Derweil ließen sie sich ihren ersten Glühwein in dieser Weihnachtsmarktsaison schmecken.

Apropos Geschmack - der wird immer vielfältiger auch bei solchen Klassikern wie gebrannten Mandeln. „Wir müssen mit der Zeit gehen“, sagt Camilla Wunderle, die seit Anbeginn des Marktes auf dem Friedrichsplatz das leckere Naschwerk verkauft. Im Angebot hat sie mittlerweile auch gebrannte Mandeln mit Chili-, Yogurette- oder Raffaello-Geschmack.

Für Wunderle bedeuten die Wochen vor Weihnachten nicht nur viel Arbeit. „Ich liebe den Weihnachtsmarkt und freue mich auf viele Stammgäste.“

Geöffnet hat der Weihnachtsmarkt bis zum 23. Dezember täglich von 11 bis 20 Uhr (Gastronomie bis 22 Uhr), darüber hinaus auch nach den Feiertagen, vom 27.-30. Dezember. Das Programm des Märchenweihnachtsmarkts gibt es unter 

www.weihnachtsmarkt-kassel.de

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