Geräte wurden erneut technisch überprüft

Keine Zweifel mehr: Neue Blitzer in Kassel sollen kommen

Kassel. An den stationären Blitzern, die in Kassel aufgebaut werden sollen, bestehen seitens des Regierungspräsidiums Kassel (RP) keine rechtlichen und technischen Zweifel mehr.

Das RP hat die Geräte der Firma Jenoptik vom Typ S350 nochmals überprüfen lassen, nachdem das Amtsgericht Kassel geurteilt hatte, dass die Messtechnik einer juristischen Überprüfung nicht standhalte. Sechs Blitzer des betreffenden Typs wollte die Stadt Kassel eigentlich schon im September aufstellen.

Der Richterspruch hatte sich auf einen Fall im Kreis Waldeck-Frankenberg bezogen, bei dem ein Autofahrer von einem solchen Gerät geblitzt wurde. Ein gerichtlicher Gutachter war zu dem Schluss gekommen, dass die Weg-Zeit-Berechnung der Technik nicht nachvollziehbar sei. Das RP hatte daraufhin veranlasst, dass sämtliche Messungen mit baugleichen Geräten vorerst nicht als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Dies betraf auch eine Messanlage an der Abfahrt von der A7 auf die A44 bei Fuldabrück.

Nach einer erneuten rechtlichen Prüfung werden nun wieder alle Messungen von der Zentralen Bußgeldstelle verwendet. Die Stadt Kassel stand zuletzt noch in Gesprächen mit der Firma Jenoptik, da nur Geräte abgenommen werden sollten, die gerichtsverwertbare Ergebnisse liefern. Die Stadt investiert 510.000 Euro in die Anschaffung der Anlagen. 

Rubriklistenbild: © C onny Höhne

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