Stadt würde Umbau begrüßen

Wird Sporthalle aufgestockt? Am Königstor entstehen neue Wohnungen

Ideen für den Umbau: Die Sporthalle am Königstor wurde vor ein paar Jahren im Inneren saniert. Nun gibt es erste Visionen, das Gebäude aufzustocken, um dort etwa Wohnungen unterzubringen. Fotos: Ludwig

Kassel. Für die 1966 erbaute Sporthalle am Königstor gibt es erste Ideen für einen Umbau. Das Gebäude aufzustocken, um so im Quartier weiteren Wohnraum zu schaffen, ist eine davon.

Das wird vonseiten der Stadt positiv bewertet. In der aktuellen Gestaltungsplanung für den Grünzug zwischen Luisenstraße und Annastraße (Grüne Banane genannt) wird diese städtebauliche Vision formuliert.

Konkrete Pläne gebe es aber noch nicht, so Stadtsprecher Sascha Stiebing. Unterdessen geht gegenüber der Sporthalle der Neubau eines Wohnungsneubaus voran. Der erste Bauabschnitt soll Ende des Jahres fertig sein.

In der Bebauungsplanung zum Grünzug, auf dem die GWH an der Westendstraße auch ein Hochhaus realisieren will, sind auch bauliche Erweiterungen der Sporthalle enthalten: „Die planungsrechtliche Sicherung einer Aufstockung, zweigeschossig vom heutigen Dachniveau aus, ermöglicht eine Nachverdichtung für Wohnungsbau, die das Gebäude und seine Umgebung städtebaulich aufwerten würde“, heißt es da. Dies ist nach Auskunft aus dem Rathaus aber derzeit mehr ein Wunsch als konkretes Vorhaben. Ob es technisch und finanziell realisierbar ist, sei offen.

So soll der Wohnungsneubau gegenüber der Sporthalle aussehen: Im Erdgeschoss soll Gewerbe einziehen. Illustration: ANP

Der Bedarf an Wohnungen ist jedenfalls gegeben. Darauf setzt auch die Königstor Baumanufaktur, die am Königstor 45 und 47 (gegenüber der Sporthalle) einen fünfgeschossigen Neubau mit 32 Eigentumswohnungen und einer Tiefgarage errichtet. Der erste Bauabschnitt mit elf Wohnungen solle Ende des Jahres fertig sein, sagt Ralf Morold von Hödtke & Morold Immobilien, die die Wohnungen vermarkten. Der Verkauf der Wohnungen laufe bereits, so Morold. Derzeit werden noch die Reste der alten Flachbauten auf dem Grundstück abgerissen.

Spielhalle zieht in Neubau

Wenn der erste Bauabschnitt steht, wird auch das daneben stehende Gebäude an der Ecke Sophienstraße abgebrochen, um auf der Fläche den zweiten Abschnitt zu bauen. Der Bau in zwei Abschnitten sei notwendig, weil die in dem Eckgebäude beheimatete Spielhalle einen langfristigen Mietvertrag habe, so Morold. Sie ziehe dann ins Erdgeschoss des ersten Bauabschnitts um.

Die Xallo-Bar, die viele Jahre über der Spielothek beheimatet war, will ab 1. März an der Friedrich-Ebert-Straße 37 (neben der Komödie) ihr neues Domizil eröffnen.

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