Grimmwelt: Geplante Treppe soll direkte Verbindung in die Innenstadt bieten

Hier soll die Treppe entstehen: Am Hang gegenüber dem Eingang der Grimmwelt soll das breite Bauwerk ab Spätsommer entstehen. Damit gibt es für Museumsbesucher einen direkten Weg in den Fürstenpark (Murhardpark). Fotos: Ludwig

Kassel. Mit einer neuen Treppe von der Grimmwelt in den Murhardpark will die Stadt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

Die breite Treppenanlage, die vom Eingangsbereich der Grimmwelt in die Grünanlage führt, soll zum Verweilen in der Sonne einladen und gleichzeitig eine direkte Verbindung in Richtung Landesmuseum und Murhardsche Bibliothek eröffnen. Der Bau beginnt im Spätsommer.

Die Schönheit des Fürstengartens, bei den meisten Kasselern als Murhardpark bekannt, erschließt sich bislang nur wenigen Grimm-Touristen. Das liegt auch daran, dass eine ein Meter hohe Mauer und eine Böschung den direkten Zugang von der Grimmwelt behindern. Besucher des Museums müssen vom Eingangsbereich etwa 150 Meter an der Weinbergstraße entlanglaufen, um über eine schmale Treppe in den Park zu gelangen. Dieser Umweg ist künftig nicht mehr nötig.

Die neue Treppe soll über das gewöhnliche Maß hinausgehen. Das nach Süden ausgerichtete Bauwerk soll dank seiner Breite und zusätzlichen Podesten und Sitzblöcken auch zum Sitzen einladen. Dort könnten etwa kleine Besuchergruppen Wartezeiten überbrücken oder sich ausruhen. Stadtbaurat Christof Nolda (Grüne) hebt den doppelten Nutzen hervor: Eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität und eine direkte Verbindung in Richtung Innenstadt und Wilhelmshöher Allee, wo mit dem Hessischen Landesmuseum, das Ende des Jahres wiedereröffnet, eine weitere touristische Attraktion wartet.

Damit sich das Bauwerk in das Gartendenkmal einfügt, sollen rechts und links davon Sträucher und Gräser gepflanzt werden.

Noch befindet sich das Bauprojekt in der Stufe einer ersten Planung. Im nächsten Schritt sollen durch ein Planungsbüro detaillierte Pläne und Visualisierungen erstellt werden. Anschließend soll das Vorhaben im Ortsbeirat vorgestellt werden. Anschließend werden die Bauarbeiten ausgeschrieben.

Die Finanzierung ist gesichert, teilt ein Stadtsprecher auf HNA-Anfrage mit. Auch wenn die Kosten noch nicht exakt beziffert werden könnten. Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Christof Nolda haben sich bereits abgestimmt.

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