Kassenbereich des Kinos

Nach Problemen wegen langer Schlangen: Cinestar will umbauen

Soll noch in diesem Jahr renoviert und umgebaut werden: Das Cinestar-Kino an der Fünffensterstraße/ Ecke Frankfurter Straße wurde bereits vor 16 Jahren gebaut. Damals hieß es noch Ufa-Palast. Fotos: Ludwig

Kassel. Für viele Kinofans ist ärgerlich, wenn sie samstagabends so lange in der Warteschlange im Kino stehen müssen, dass sie den Anfang des Films verpassen.

Im Kasseler Cinestar-Kino waren insbesondere an den Wochenenden zuletzt so wenige Kassen besetzt, dass die Schlangen teilweise bis auf den Innenhof des Kinos reichten. Dies soll sich mit einem für dieses Jahr geplanten Umbau ändern.

Das Cinestar hat auf HNA-Anfrage angekündigt, dass unter anderem der zu kleine Kassenbereich erweitert werden soll. Denn bislang stehen nur drei Kassenplätze zur Verfügung. Von diesen waren vergangenes Wochenende nur zwei besetzt. Grund sei eine kurzfristige Krankmeldung gewesen, teilt Stephan Lehmann, Geschäftsführer der Cinestar-Gruppe, mit.

Für die Unannehmlichkeiten der Gäste wolle sich sein Unternehmen entschuldigen. „Selbstverständlich haben unsere Gäste einen Anspruch darauf, in unserem Kino Tickets für den gewünschten Film ohne lange Wartezeiten zu erhalten“, so Lehmann.

Mehr Kassen nach Umbau

Im Zuge der in Planung befindlichen Renovierung des 13-Säle-Hauses mit 3400 Plätzen solle unter anderem der Kassenbereich am Eingang Karlsplatz auf fünf bis sechs Kassen erweitert werden. Die Planung soll im Sommer abgeschlossen sein. Laut Lehmann könne eine Renovierung noch dieses Jahr starten. Neben den Kassen soll auch der Bereich, in dem es Getränke und Snacks zu kaufen gibt, umgestaltet werden.

Gäste standen bis vors Kino: Die Kassenschlange am vergangenen Samstag.

Zudem verspricht das Cinestar, die internen Abläufe so zu verbessern, dass es für Gäste keine Gründe mehr für Beanstandungen gibt. „Um längere Wartezeiten zu verhindern, bieten wir unseren Gästen zusätzlich auch immer an, Tickets vorab online per Smartphone oder via Internet zu kaufen“, sagt Lehmann.

Die ersten Probleme mit dem Kassenbereich hatten sich schon kurz nach dem Bau des Kinos gezeigt, das im Januar 2000 seine Pforten geöffnet hatte. Damals firmierte es noch als Ufa-Palast. Weil erwartet worden war, dass die Gäste den Eingang aus Richtung Fünffensterstraße wählen, wurde auf dieser Seite eine große Kasse gebaut, die heute ungenutzt ist. Weil alle Gäste vom Karlsplatz ins Kino kamen, wurde dort später eine neue, kleine Kasse gebaut.

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