Regeln für Einwanderung

Fünfte Kagida-Demo verlief ohne Zwischenfälle

Kassel. „Wir stehen nicht allein, sondern im Schulterschluss mit vielen anderen in Deutschland“, sagte am Montagabend Michael Viehmann, Veranstalter der Kagida-Demo, vor rund 200 Teilnehmern auf dem Philipp-Scheidemann-Platz.

Auf der anderen Seite des Platzes hatten sich rund 130 Gegendemonstranten versammelt und riefen: „Nazis raus.“ Zum fünften Mal hatte Viehmann zur Kundgebung unter dem Motto „Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Kagida) eingeladen und bekräftigt, dass man nichts gegen die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen oder religiös verfolgten Menschen habe. Der Protest richte sich aber gegen die „total gescheiterte Einwanderungspolitik der vergangenen 20 Jahre.“ Deutschland sei längst ein Einwanderungsland wie die USA oder Kanada, setze aber Regeln und Gesetze gegenüber Einwanderern nicht durch.

Aktualisiert um 20.50 Uhr.

Unterstützung für diese Forderung kam am Abend bei der Kundgebung auch von Manfred Mattis, Sprecher des Kreisverbandes Kassel-Stadt der Alternative für Deutschland (AfD), sowie von der Islamisierungs-Gegnerin Heidi Mund aus Frankfurt. Der kurze Kagida-Demonstrationszug wurde auf der Bürgermeister-Brunner-Straße durch eine Sitzblockade von 30 Gegendemonstranten behindert. Der Polizei war es aber gelungen, die beiden Gruppen den gesamten Abend über zu trennen. Zwischenfälle, Übergriffe oder Festnahmen hat es laut Polizei nicht gegeben. (ach)

Fünfte Kagida-Demo auf Scheidemann-Platz

Rubriklistenbild: © HNA

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