Matten auf dem Friedrichsplatz haben sich bewährt

Flecken auf Rasen: Flic Flac beseitigt Spuren und zahlt für Schäden

Bisher keine größeren Schäden sichtbar: So sieht der Friedrichsplatz nach dem Abbau der Zirkuszelte aus. Unter den Gummimatten, die zum Schutz ausgelegt wurden, ist das Gras gelb geworden. Foto:  Siemon

Kassel. Es ist noch nicht lange her, dass der  Friedrichsplatz von Grund auf saniert und mit einer neuen Drainage versehen wurde. 100.000 Euro hat das gekostet. Der Zirkus Flic-Flac hat seine Zelte auf dem Friedrichsplatz nach einem dreiwöchigen Gastspiel mittlerweile abgebaut.

Jetzt kommen hellgrüne und graue Flecken zum Vorschein.

Muss der Friedrichsplatz demnächst schon wieder hergerichtet werden? Und wer bezahlt das? Für den Zirkus ist die Sache klar. „Wir haben uns verpflichtet, den Platz in einem einwandfreien Zustand zu hinterlassen“ sagt Rudi Bauer, Sprecher von Flic-Flac. Ihn haben wir in Aachen erreicht, wo der Zirkus die nächsten drei Wochen gastiert, bevor es nach Essen und Münster geht.

Immer wieder haben die Zirkusleute betont, dass sie den Friedrichsplatz als einen der schönsten Orte in Deutschland für die gelb-schwarzen Zelte empfinden. Man habe dazu gelernt und beim Aufbau des tonnenschweren Materials Sicherheitsvorkehrungen getroffen, sagt Bauer. So wurden für die Zelte große Gummimatten verlegt, unter denen der Boden mit dem Rasen geschützt ist. Das Ergebnis: Man kann zwar erkennen, wo die Zelte gestanden haben und über welche Wege die insgesamt gut 60.000 Zuschauer gegangen sind. Der Rasen ist aber nicht zerstört, im Frühjahr sollte er sich erholen. Wenn dann noch nachgesät werden muss, zahlt das der Zirkus.

Flic-Flac will übrigens mit dem Festival der Artisten in elf Monaten wieder nach Kassel kommen. Bis dahin wird es Gespräche darüber geben, ob eventuell auch ein größeres Zelt aufgebaut werden kann. Dann hätten noch mehr Menschen die Gelegenheit, den Zirkus zu sehen.

Dabei werde man auf jeden Fall die Wünsche der documenta GmbH respektieren, sagt Flic-Flac-Sprecher Bauer. Beim jüngsten Gastspiel hatte man einen Fußweg zum documenta-Kunstwerk Erdkilometer auf dem Platz freigehalten. Wie viele Menschen den genutzt haben? Dazu könne er nichts sagen.

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