Er brachte Menschen gegen Geld nach Deutschland

Mutmaßlicher Schleuser in Kassel von Polizei gefasst

Kassel. Ein 22-jähriger Afghane ist am Donnerstag von Bundespolizisten in Kassel festgenommen worden. Der Mann, der in Kassel lebt, wird verdächtigt, 16 Menschen nach Deutschland geschleust zu haben.

Die Staatanwaltschaft Kassel hatte einen Haftbefehl gegen den Mann erwirkt, der am Donnerstagmorgen nun von Bundespolizisten vollstreckt wurde. Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei wurden zeitgleich auch noch insgesamt sieben Wohnungen und ein Handygeschäft im Großraum Kassel, Hamburg, Goch, Porta Westfalica sowie in Harthausen durchsucht. Im Einsatz waren mehr als 100 Beamte der Bundespolizei.

Die Bundespolizei hatte die Ermittlungen Anfang des Jahres aufgenommen, nachdem sich Hinweise gegen den Hauptbeschuldigten erhärtet hatten. Dem 22-Jährigen wird zusammen mit weiteren Tätern vorgeworfen, mindestens 16 Personen über die sogenannte Balkanroute nach Deutschland eingeschleust zu haben. Hierfür erhielt der Hauptbeschuldigte 5000 bis 12.000 Euro pro zu schleusende Person.

Bei den Wohnungsdurchsuchungen hätten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Der Hauptverdächtige wurde nach seiner Verhaftung dem Haftrichter vorgeführt.

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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