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Neue Sporthalle in der Südstadt geplant

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Kassel. Die Kasseler Universität und die Stadt planen gemeinsam mit Handball-Bundesligist MT Melsungen eine neue, große Sport- und Veranstaltungshalle in Kassel. Die könnte nach Informationen der HNA auf dem Gelände des früheren Kinderkrankenhauses Park Schönfeld in der Südstadt entstehen.

Für alle Beteiligten wäre eine solche Halle mit 4000 Zuschauerplätzen ein großer Gewinn. Die Uni würde dringend benötigten Platz für ein Sportzentrum und für einen Stützpunkt zur Lehrerausbildung gewinnen.

Und die Stadt hätte endlich eine Veranstaltungshalle zur Verfügung, in die dreimal so viele Besucher passen wie in die Stadthalle.

Die Melsunger Handballer, die schon länger nach einer alternativen Spielstätte zur Rothenbach-Halle auf dem Kasseler Messegelände Ausschau halten, könnten die Halle mitnutzen, dabei mit ihrem Spitzenhandball näher in die Stadt rücken und erhoffen sich dadurch auch neue Zuschauer.

Eine solche Halle würde etwa zehn Millionen Euro kosten. Universität und Stadt sollen gemeinsam Eigentümer werden. Dann wäre mit einem Landeszuschuss von drei Millionen Euro für das Anwendungszentrum Sport zu rechnen. Stadt und Uni würden jeweils annähernd zwei Millionen beisteuern. Die MT Melsungen könnte sich mit etwa drei Millionen vorausgezahlter Miete beteiligen.

Zu den Details des Vorhabens halten sich die Hallen-Partner noch bedeckt. Es gebe Gespräche zwischen Universität und Stadt über ein Zentrum für Sport, sagt Uni-Sprecher Dr. Guido Rijkhoek, „aber dazu können wir noch keine Aussage treffen“. So hält es auch Stadt-Pressesprecher Ingo Happel-Emrich.

Auch Axel Geerken, Manager der MT Melsungen, bestätigt die gemeinsamen Gespräche und ist „optimistisch, dass wir vorankommen“, will aber noch keine Einzelheiten nennen.

Von Jörg Steinbach

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