Platz für 101 junge Menschen

Neue Studentenwohnanlage im Schillerviertel ist bezugsfertig

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Noch laufen Straßenarbeiten vor dem Studentenwohnkomplex: 101 Studenten sollen ab 1. April in das Gebäude an der Sickingenstraße / Ecke Wolfhager Straße einziehen.

Kassel. Am 1. April werden die ersten Studenten einziehen: Die insgesamt 33 Wohnungen in der neuen Studentenwohnanlage an der Sickingenstraße in der Kasseler Nordstadt bieten 101 jungen Menschen Platz.

Sieben Millionen Euro wurden in das Wohnbauprojekt investiert, das von einer Eigentümergemeinschaft getragen wird. Der Neubau liegt etwa 500 Meter vom zentralen Uni-Campus am Holländischen Platz entfernt.

In jeder Wohnung gibt es Einbauküchen: Bauleiter Stefan Kühn (Krieger+Schramm), Wohninteressent Philipp Schmidt und angehender Immobilienmakler Nico Berge von I.W.A Koschella (v.l.).

Noch laufen die letzten Bauarbeiten, aber schon in der nächsten Woche sollen die ersten Umzugslaster anrollen. Der Studentenwohnkomplex im Schillerviertel steht ausschließlich Studenten und Auszubildenden offen. Entsprechende Nachweise (Studentenausweis) müssen erbracht werden. Das Gebäude bietet in erster Linie für Wohngemeinschaften geeignete Zwei- bis Vierzimmerwohnungen und nur ein einziges Einzimmer-Apartment.

Die Wohnungen zwischen 40 und 112 Quadratmetern sind alle mit einer Einbauküche ausgestattet, viele haben Balkone. Ab drei Zimmern verfügten sämtliche Wohnungen sogar über zwei modern ausgestattete Bäder, sagt Stefan Kühn, Projekt- und Bauleiter des Bauträgers Krieger + Schramm Bauunternehmung. Sämtliche Badezimmer sind barrierefrei.

Zudem sind alle Zimmer, die jeweils etwa 20 Quadratmeter groß sind, mit Kabel-, Internet- und Telefonanschlüssen ausgestattet.

Waschküche im Keller

Viele Wohnungen mit Balkonen: Der Ausblick in den oberen Geschossen reicht über die Stadt hinweg. Im Hintergrund der Turm der Lutherkirche und die Türme der Martinskirche.

In den Kellern der drei- bis fünfgeschossigen Häuser der Wohnanlage gebe es jeweils eine Gemeinschaftswaschküche mit Waschmaschinen, die gegen Geldeinwurf genutzt werden können.

Im Hinterhof werden in den nächsten Monaten noch Gemeinschaftsflächen wie zum Beispiel ein Grillplatz geschaffen. Die Kaltmiete beträgt etwa zehn Euro pro Quadratmeter - je nach Wohnung leicht abweichend. Pro Kopf soll die Miete etwa 380 Euro betragen, sagt Nico Berge vom Kasseler Büro I.W.A. Koschella Immobilien, das mit der Vermarktung der neuen Wohnungen beauftragt ist.

Neben den Studenten, die als Mieter gewonnen werden sollen, sind auch Investoren angesprochen, in das Projekt als Renditeobjekt zu investieren. In den nächsten Tagen sollen die derzeit laufenden Pflasterarbeiten vor dem Gebäude abgeschlossen werden, sodass Umzugslaster problemlos vorfahren können.

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