Das  und das Behandlungsspektrum

Neurozentrum im Neubau: Marienkrankenhaus erweitert Räume

Ausgebaut: Das Marienkrankenhaus bietet mit dem Neurozentrum im Erdgeschoss des Neubaus eine weitere Spezialdisziplin an. Foto: Fischer

Kassel. Das Marienkrankenhaus hat kürzlich ein Neurozentrum eröffnet und bietet damit eine weitere Spezialdisziplin an. Im Erdgeschoss eines fast fertiggestellten Neubaus werden Patienten sowohl stationär als auch ambulant behandelt.

Einer der Schwerpunkte des neuen Zentrums ist die Wirbelsäulenchirurgie. Chefarzt Dr. Kordian Wojtas leitet diese Abteilung, betreut Patienten im Rahmen eines Medizinischen Versorgungszentrums, aber auch ambulant in einer dem Zentrum angegliederten Praxis. Des Weiteren ist der Spezialist und Referenzarzt für den Einsatz von Bandscheibenprothesen im Halswirbelbereich ambulant im Wirbelsäulenzentrum in Baunatal tätig. „Durch die enge Anbindung unseres ambulanten Neurozentrums an die stationäre Versorgung im Marienkrankenhaus können wir eine optimal abgestimmte Versorgung aus einer Hand bieten“, erläutert Wojtas.

Im Neurozentrum arbeitet er mit dem Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. Armin Ullrich, bei der ambulanten Versorgung der Patienten zusammen. Ullrich ist dafür mit einer Praxis aus der Innenstadt in die neuen Räume im Marienkrankenhaus umgezogen.

In den Neu- und Erweiterungsbau an dem Krankenhaus in Rothenditmold werden künftig auch eine Bettenstation, eine ambulante Abteilung für Physiotherapie sowie das erweiterte Schlaflabor des Marienkrankenhauses untergebracht sein.

Rund sechs Millionen Euro hatte die Klinik in den 2200 Quadratmeter bietenden Neubau investiert. Im Januar soll dieser komplett fertig sein, wobei das Neurozentrum mit zehn Untersuchungs- und Sprechzimmern sowie weiteren Funktionsräumen auf 500 Quadratmetern großzügig ausgestattet ist. „Der Neubau bietet uns die Möglichkeit, unser Krankenhaus nicht nur räumlich zu erweitern, sondern auch zusätzliche medizinische Schwerpunkte wie das Neurozentrum anzusiedeln und unser Leistungsspektrum zu erweitern“, sagt Geschäftsführer Michael Schmidt.

Im neurologischen Bereich bietet das Zentrum die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Multipler Sklerose oder anderen Störungen des Nervensystems. Zudem werden Erkrankungen wie Depression, Angst- oder Zwangsstörungen unter anderem psychotherapeutisch behandelt.

Die Neurochirurgie ist auf Erkrankungen der Wirbelsäule spezialisiert, beispielsweise mit einem laserchirurgischen Verfahren zur Therapie von Bandscheibenvorfällen. Auch werden Patienten mit starken Rückenschmerzen hier schmerztherapeutisch beispielsweise mit Injektionen in die Wirbelgelenke behandelt.

 

Das Neurozentrum am Marienkrankenhaus ist unter Tel. 0561/58551290 zu erreichen.

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