Sanierung ab April

5,9 Millionen Euro Investition für Quartier Paul-Heidelbach-Straße

Sanierung steht bevor: Wohnstadt-Wohnungen in Niederzwehren. Foto: Koch

Niederzwehren. 108 Mietwohnungen in Niederzwehren werden jetzt von der Wohnstadt, die mit insgesamt 5016 Einheiten zu den größten Wohnungsunternehmen in Kassel gehört, saniert und modernisiert.

Die Wohnstadt investiere bis zum Jahr 2021 5,9 Mio. Euro in das Quartier an der Paul-Heidelbach-Straße, heißt es in einer Presseerklärung.

Als Erstes sollen in diesem Jahr von April an die Wohnungen der Hausnummern 7, 9 und 11 saniert werden. Den Abschluss der Gesamtmaßnahme bilden dann die Wohnungen Paul-Heidelbach-Str. 2-16 in einem zweiten Bauabschnitt, bei dem die Modernisierungen 2019 beginnen.

Es handele sich um sehr umfangreiche Erneuerungen der Gebäude, die in den Jahren 1959 und 1960 errichtet worden sind. So würden die Dächer neu gedeckt und die Fassade mit einem neuen Wärmedämmverbundsystem versehen. Die Balkone erhielten ein neues Geländer, die Balkonflächen selbst werden saniert. Wohnungen, die bisher keine Balkone hatten, werden nachgerüstet. Zudem gibt es neue Hauseingangsdächer.

In den Wohnungen selbst sollen die Bäder umfassend saniert werden. Persönliche Anliegen der Mieter würden dabei berücksichtigt. Die Elektro-Nachtspeicheröfen würden ausgebaut und durch eine Gas-Zentralheizung ersetzt, die über ein neues Blockheizkraftwerk betrieben wird. Bei Interesse bestehe für die Mieter die Möglichkeit, eine Ladestation für Elektromobil, E-Bike oder ein E-Car zu beantragen.

Durch die Modernisierung hätten die Mieter eine spürbare Absenkung ihrer Wärmekosten zu erwarten, so Servicecenterleiter Matthias Otto. Dadurch könnten die zu erwartenden Mieterhöhungen gedämpft werden. „Als Wohnungsunternehmen sorgen wir kontinuierlich dafür, dass unsere Bestände auf dem neuesten Stand und damit fit für die Zukunft sind. Nach der Modernisierung können wir unseren Kunden Wohnungen bieten, die nicht nur erheblich mehr Komfort aufweisen, sondern auch wesentlich weniger Energiekosten verursachen“, sagt Regionalcenterleiter Jürgen Bluhm.

Während der Sanierung werde das Unternehmen ein Café im Quartier eröffnen, in dem sich Mieter abseits des Baulärms treffen, aber auch Antworten zur Modernisierung finden können. Die Wohnstadt habe in den vergangenen fünf Jahren rund 1000 Wohnungen modernisiert und 27,5 Millionen Euro investiert, so Bluhm.

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