Raumsituation hat sich entspannt

Rekord: Mehr als 24.000 Studenten haben sich an der Uni Kassel eingeschrieben

Die Uni Kassel wächst weiter: Aktuell haben sich 24 573 Studenten eingeschrieben. Foto: Zucchi / dpa
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Die Uni Kassel wächst weiter: Aktuell haben sich 24 573 Studenten eingeschrieben.

Kassel. Auch wenn die endgültigen Zahlen erst Mitte November vorliegen: Die Marke von 24.000 Studierenden an der Uni Kassel dürfte geknackt sein.

 Nach vorläufigen Zahlen haben sich für das kommende Wintersemester 11 836 Frauen und 12 737 Männer eingeschrieben, zusammen sind dies 24 573 Studierende, teilte Uni-Sprecher Sebastian Mense gestern mit.

Die Zahl der neu aufgenommenen Studierenden beträgt 5361 – darunter sind 3719 Ersteinschreibungen und 1642 Neueinschreibungen. 2803 der Immatrikulierten sind internationale Studierende, das entspricht einem Anteil von 11,4 Prozent. Zum Vergleich: Im vergangenen Wintersemester waren an der Uni Kassel 23 696 Studierende eingeschrieben (davon 5146 Erst- und Neueinschreibungen). Zu den beliebtesten Fächern zählen wie berichtet Psychologie, Soziale Arbeit und Grundschullehramt.

„Die anhaltend hohe Nachfrage nach unseren Studiengängen – bei weniger Abiturientinnen und Abiturienten in Hessen – zeigt, dass unser Studienangebot sehr attraktiv ist und die Universität Kassel sich als guter Ort für ein fundiertes und erfolgreiches Studium herumgesprochen hat“, sagt der neue Präsident der Universität Kassel, Prof. Dr. Reiner Finkeldey. „Gleichwohl wird das Wachstum künftig nicht mehr so stürmisch sein wie in den zurückliegenden Jahren.“ Man werde sich nun, was die Lehre angeht, verstärkt Fragen der Qualitätsentwicklung widmen.

Finkeldey (53), der im Januar zum neuen Präsidenten der Uni Kassel gewählt worden war und sein Amt zum 1. Oktober übernommen hatte, spricht von einem hohen Qualitätsniveau. Die Studierenden seien nachweislich und messbar sehr zufrieden, wie die jüngste Umfrage unter Bachelor-Studierenden zeige: 55 Prozent der Befragten zeigten sich „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“; nur 12 Prozent gaben sich „unzufrieden“ oder „sehr unzufrieden“. Der gute Ruf der Uni Kassel und deren rasantes Wachstum sei auch ein Verdienst der Mitarbeiter in Forschung, Lehre und Verwaltung, lobte Finkeldey.

Viele Neubauten

Inzwischen hat sich auch die Raumsituation entspannt: Zur Verbesserung der Studienbedingungen trägt eine Reihe von Neubauten bei, erläutert Uni-Sprecher Sebastian Mense. So startet die Hochschule erstmals mit dem im Frühjahr fertiggestellten Campus-Center am Holländischen Platz in ein Wintersemester. Das bietet sechs Hörsäle und sechs Seminarräume, darüber hinaus sind dort zentrale Serviceeinrichtungen für Studierende untergebracht.

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