19-Jähriger wurde in Oberzwehren festgenommen und wanderte in U-Haft

Mutmaßlicher Drogenhändler verletzte Polizisten

Kassel. Der Kasseler Polizei gelang am Montagnachmittag ein Schlag gegen den Drogenhandel. Beamte des Polizeireviers Süd-West nahmen in Oberzwehren einen 19-Jährigen fest, der im dringenden Tatverdacht steht, illegal mit Drogen gehandelt zu haben. 

Das sichergestellte Marihuana hat einen Verkaufswert von rund 3000 Euro.

Nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner leistete der 19-Jährige bei seiner Festnahme Widerstand und verletzte einen Beamten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vorgeführt, der einen U-Haftbefehl gegen den jungen Mann erließ.

Die Ermittlungen der Kripobeamten des für Rauschgiftdelikte zuständigen Kommissariats 35 hätten ergeben, dass der 19-Jährige wohnsitzlos ist. Er war bis vor einigen Wochen in Kassel gemeldet und hielt sich zuletzt ohne feste Anschrift weiterhin in der Stadt auf.

Beamte des Polizeireviers Süd-West trafen ihn am Montag gegen 17.45 Uhr auf der Mattenbergstraße an, als er in einen Mietwagen stieg. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle und stoppten das Fahrzeug. Noch bevor der Mietwagen zum Halten kam, sprang der 19-Jährige aus dem Fond des Fahrzeugs und flüchtete in Richtung Kronenackerstraße. Im Bereich der Straße „Im Lohre“, versuchte sich der Flüchtende vor den Beamten zu verstecken. Nachdem die Polizisten ihn aufspürten, habe er sie angegriffen. Dem jungen Mann sei es zunächst gelungen, zu flüchten. Eine weitere Funkstreife stoppte ihn allerdings nach wenigen Metern und nahm ihn schließlich fest. Bei der Durchsuchung und Absuche des Verstecks stellten die Beamten Geld, zwei Handys, eine Feinwaage, rund 315 Gramm Marihuana und eine kleine Menge Kokain sicher.

Prellungen erlitten

Der 19-Jährige, der bereits in der Vergangenheit wegen Drogenhandels ins Visier der Polizei geriet, muss sich nun in einem weiteren Fall wegen illegalen Rauschgifthandels verantworten. Zudem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, da er bei seiner Festnahme einen Polizeibeamten angriff. Der Beamte erlitt Prellungen und Schürfwunden, da er infolge des Angriffs zu Boden gestürzt war. 

Rubriklistenbild: © dpa

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