Er kündigt interne Untersuchung des Vorfalls an

Willy-Brandt-Schulleiter Rainer Büchter: „Wir dulden keine Waffen“

Polizeieinsatz: Ein Schüler der Willy-Brandt-Schule hantierte gestern mit einer Schreckschusspistole. Unser Foto zeigt den Stammsitz der Schule an der Brückenhofstraße 90. Archivfoto: Malmus

Kassel. Nachdem ein Schüler mit einer Schreckschusswaffe in der Willy-Brandt-Schule in Oberzwehren geschossen haben soll, hat Schulleiter Büchter eine Untersuchung ankündigt.

Schüler berichteten am Dienstag ihrem Klassenlehrer während des Unterrichts in der Außenstelle der Willy-Brandt-Schule, davon, dass ein Mitschüler in der großen Pause mit einer Schreckschusspistole angegeben und hantiert habe.

Nicht auf dem Schulhof, wie die Polizei mitteilt, sondern in einem Treppenhaus des Gebäudes sei ein Schuss gefallen, sagten die Schüler des Bildungsgangs zur Berufsvorbereitung „Praxis und Schulabschluss“. Es habe einen Knall gegeben, der sich anhörte, als sei ein Fenster zugeschlagen. Daraufhin informierte der Klassenlehrer sofort die Polizei. Die kam mit einem großen Aufgebot an die Willy-Brandt-Schule.

Natürlich habe er einen Schrecken bekommen, als er vom Klassenlehrer über den Vorfall informiert wurde, sagte Schulleiter Rainer Büchter gegenüber der HNA. Eine Panik habe es aber unter den Neuntklässlern in der Außenstelle nicht gegeben. Nach seinen Informationen habe es sich auch nicht um eine Auseinandersetzung unter Schülern gehandelt.

„Wir haben sofort reagiert und den Schulsozialarbeiter in die Außenselle geschickt.“ Der habe sich um die circa 30 Schüler vor Ort gekümmert, nachdem die zwei Mitschüler, der mutmaßliche 18-jährige Besitzer der Schreckschusspistole und der 16-Jährige, der die Waffe versteckt hatte, von der Polizei abgeführt worden waren.

Allen müsse klar sein: „Wir dulden in keiner Weise Waffen an unserer Schule“, sagte Büchter. Der Schulleiter kündigte an, dass dem Vorfall auch schulrechtlich nachgegangen werde.

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