Polizei ermittelt drei Verdächtige nach spontaner PKK-Demo

Kassel. Die Polizei hat drei Tatverdächtige ermittelt, die an der Demo mit Bezug zur kurdischen Arbeiterpartei PKK beteiligt waren.

Die Veranstaltung hatte auf der Friedrich-Ebert-Straße stattgefunden.

Am Abend des 17. August hatten sich auf der Feiermeile gegen 22 Uhr etwa 20 bis 25 teilweise vermummte junge Leute versammelt. Sie riefen Parolen, zündeten Feuerwerkskörper und vier mitgebrachte Autoreifen an. Vor Eintreffen der Polizei waren sie jedoch verschwunden. Da die Teilnehmer laut Zeugenaussagen auch Flaggen der verbotenen PKK gezeigt haben sollen, wurde unter anderem wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz ermittelt. Tags daurauf ging bei der Polizei der Hinweis ein, Teilnehmer der Demo hielten sich aktuell in einer Gaststätte im Vorderen Westen auf. Dort wurden fünf Personen angetroffen. Wie sich herausstellte sollen drei von ihnen, ein 16- und ein 31-Jähriger aus Kassel sowie eine 26-Jährige aus dem Landkreis Kassel, Teilnehmer der Aktion gewesen sein.

Im Pkw der Tatverdächtigen wurden zudem zwei Flaggen mit kurdischem Bezug gefunden. Die Verdächtigen wurden wieder auf freien Fuß gesetzt. Im Zuge der folgenden Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen die drei Verdächtigen, an der Demonstration teilgenommen zu haben. Die Ermittlungen zu weiteren Teilnehmern der Spontandemo und einzelnen Tatbeteiligungen dauern an.

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