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Polizei warnt vor Taschendieben - schon 150 Fälle in Kassel

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Von: Anja Berens

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Kassel. Die Bundespolizei in Kassel warnt vor Taschen- und Gepäckdiebstahl. Seit Jahresbeginn habe man im Bereich der Bundespolizeiinspektion Kassel über 150 Fälle von Taschen- und Handgepäckdiebstahl registriert, sagt Polizeihauptkommissar Gerhard Ulm.

Der Schaden belaufe sich auf 50.000 Euro. Die Fallzahlen seien in den vergangenen Jahren gestiegen.

Aufgrund des erhöhten Reiseaufkommens zu Beginn der Sommerferien hätten Langfinger nun leichtes Spiel. Die Bundespolizisten waren daher am Samstag verstärkt in Zügen auf Bahnstrecken in der Region unterwegs.

Sie informierten dabei auch über beliebte Tricks beim Klauen: Anrempeln der Opfer, Herbeiführen künstlichen Gedränges, absichtliches Beschmutzen der Bekleidung oder Auskunftsersuchen verschiedenster Art, erläutert Ulm. Das Ziel der Diebe bestehe darin, die ausgesuchten Opfer mit diesen Methoden durch einen Täter abzulenken und durch einen Komplizen zu bestehlen.

Die Bundespolizei gibt folgende Tipps zum Schutz:

Taschen mit der Verschlussseite zum Körper tragen.

Im Gedränge, etwa beim Ein- und Aussteigen aus Zügen und in unübersichtlichen Situationen, noch mehr auf Wertgegenstände achten.

Tasche, Handtasche oder Rucksack immer geschlossen halten und nie unbeaufsichtigt lassen. (abe)

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