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Quote: Kasseler Pfarrer Braun hatte mehr Zuschauer als Fußball

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Kassel. Die Fußball-Europa-League konnte sich in der Gunst des Fernsehpublikums am Donnerstagabend nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen. Sieger war der in Kassel gedrehte Fall von Pfarrer Braun mit 5,11 Millionen Zuschauer (15,7 Prozent) verfolgten.

In etlichen Einstellungen war in der Pfarrer-Braun-Folge Kassel zu sehen. Darunter der Vordere Westen und vor allem die Löwenburg. Gezeigt wurde die Folge ab 20.15 Uhr in der ARD. (dpa)

Pfarrer Braun begeisterte auch Kinozuschauer

Die Löwenburg als märchenhaftes Pfarrhaus, die Treppen an den Herkules-Kaskaden als Jogging-Strecke, Autofahrten durch den Vorderen Westen und ein geheimer Treff an der Spitzhacke auf der Regattawiese - "Grimms Mördchen", der jüngste Fall für den "kriminalisierenden" Pfarrer Braun setzte viele schöne Seiten von Kassel ins Bild.

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Das wirkte auf der Kinoleinwand noch besser als zu Hause auf dem Fernseher. Die Stadt Kassel und die HNA hatten für Donnerstagabend zu einem Public Viewing ins Cineplex-Capitol eingeladen, wo Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Hubertus Meyer-Burckhardt, der Produzent des Krimis, 500 Kasseler, Kasseläner und Kasselaner begrüßten.

Die waren nach 90 Minuten nicht nur von dem Film, sondern auch von ihrer Stadt begeistert. "Ein witziger Film, der einmal mehr bestätigt hat, wie schön Kassel ist. Hoffentlich wird er noch oft im Fernsehen wiederholt", sagte Fazilet Karakas-Butte (51) nach der Vorstellung. Irmgard Strecker (77) aus Zwehren hätte sich "Grimms Mördchen" am liebsten gleich nochmal angeschaut. "So auf der großen Lewinwand sieht man Kassel gleich noch mal mit ganz anderen Augen", sagte sie.

"Amüsanter Film, optimale Kulisse, gute Werbung für die Stadt", lautete der kurze, aber begeisterte Kommentar von Kathrin Schaumlöffel (22) aus Kassel. Andreas Keuchel (45) fand: "Das war schon eine Liebeserklärung des Produzenten an seine Heimatstadt." (wd)

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