Sie waren aus Jungendhilfe-Einrichtungen in Kassel ausgerissen

Rumänische Kinder bleiben weiter verschwunden

Kassel. Die drei rumänischen Kinder, die Mitte Mai allein in Kassel unterwegs waren und vom Jugendamt aufgegriffen wurden, bleiben weiterhin verschwunden.

Wie berichtet, waren die Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren mehrfach aus den Jungendhilfe-Einrichtungen in Kassel ausgerissen, in denen sie untergebracht worden waren. Dabei waren sie auch Anwohnern in die Arme gelaufen und hatten nach deren Schilderung unter anderem „Dortmund Heim“ gesagt. Seit dem 23. Mai sind die Kinder nun verschwunden.

Nach halber Stunde ausgebüxt

Wie die Stadt Dortmund auf Nachfrage der HNA bestätigte, bestand für eines der Kinder eine Amtsvormundschaft des Dortmunder Jugendamts. Dieses Kind sei nach dem Aufenthalt in Kassel am 25. Mai in Stuttgart in Obhut genommen worden.

Am Tag danach wurde es nach Dortmund gebracht, büxte aber nach einer halben Stunde wieder aus der dortigen Jugendschutzstelle aus. „Wir haben das Kind vermisst gemeldet, mehr können wir nicht tun“, sagte eine Sprecherin der Stadt. Bei den beiden anderen Kindern, die in Kassel aufgegriffen worden waren, gibt es offenbar keinen Bezug zu Dortmund.

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