15.000 Besucher erwartet

Technorama in Kassel: Schöne Oldtimer im Blick

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Großer Zulauf erwartet: Auf der Technorama zeigte im vergangenen Jahr Detlef Kroh von der Kasseler Automobil-Manufaktur einen Alfa Romeo 8C 2300 Monza, Baujahr 1933.

Kassel. Sie ist in 32 Jahren zu dem Treffpunkt für Oldtimer-Fans, -experten und -schrauber geworden: die Oldtimer-Messe Technorama findet am Wochenende erneut in den Kasseler Messehallen statt.

Aus dem einstigen Teilemarkt für Autobastler ist nicht nur der größte Oldtimermarkt Hessens geworden, die Aussteller und Besucher kommen inzwischen aus ganz Europa an die Damaschkestraße nach Kassel gepilgert. Einige sind sogar schon Tage vorher angereist, um genügend Zeit für ihr Hobby Oldtimer-Autos zu haben, sagt der Ulmer Veranstalter Jens Güttinger.

Er rechnet für Samstag, 12., und Sonntag, 13. März, wieder mit rund 15.000 Besuchern. In neun Hallen sowie auf dem Freigelände präsentieren 400 internationale Aussteller ihre Angebote rund ums Hobby historische Autos. Einen immer größeren Raum nimmt dabei neben dem ursprünglichen Oldtimer-Teile-Markt mit Ersatzteilen, Werkzeug und Zubehör der hochwertige Handel mit perfekt aufgemöbelten Schätzchen auf vier Rädern ein. Über 150 Sammlerstücke vom Mercedes Pagode 230 SL, Baujahr 1966 über einen BMW 327/28, Baujahr 1938 bis hin zum VW T1 Pritsche mit Doppelkabine, Baujahr 1966 kann man käuflich erwerben oder wenigstens bestaunen.

Seit einem Dutzend von Jahren ist der Kasseler Restaurationsbetrieb Automobil-Manufaktur bei der Technorama mit an Bord. In diesem Jahr zum zweiten Mal präsentiert auch der Kasseler Händler Glinicke Classic Cars seine 20 Schmuckstücke der Marken VW, Porsche, Mercedes und Volvo der Baujahre 1973 bis 1998.

Das teuerste Auto auf der Technorama kostet rund 400 000 Euro. Das älteste präsentierte Auto wurde 1938 gebaut. Aber auch für Fans jüngerer Klassiker wird einiges geboten. So präsentieren sich etwa die Freunde der Mercedes-Baureihe W 124, die kürzlich 30 Jahre alt wurde und daher mit einem H-Kennzeichen fahren darf.

Auch im Segment klassischer Motorräder, Mopeds und Mofas wird bei der Technorama einiges geboten. Die Fahrer von Autos, Motorrädern und Traktoren vor Baujahr 1970 haben samt ihren Fahrzeugen freien Zugang zum Messegelände.

Angst vor einer möglichen Konkurrenz im Internet hat Güttinger übrigens nicht: „Die Fans wollen die Fahrzeuge und alles andere fühlen und ganz real wahrnehmen.“

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