Schwarzfahrer mit Messer bewaffnet

Kassel. Bei der Kontrolle eines Schwarzfahrers haben Bundespolizisten am Montag ein Klappmesser sichergestellt. Solche Messer fallen unter das Waffengesetz.

Der 59-Jährige war am Morgen in einem Intercity zwischen Göttingen und Kassel unterwegs und konnte keinen Fahrschein vorweisen. Weil er auch keine Ausweispapiere hatte, rief der Zugbegleiter die Bundespolizei.

12,5 Zentimeter-Klinge 

Bei der Durchsuchung des Mannes auf der Wache am Bahnhof Wilhelmshöhe entdeckten die Beamten ein Einhandmesser mit einer 12,5 Zentimeter langen Klinge in seiner Jacke, berichtet Bundespolizeisprecher Klaus Arend. Solche Messer mit einhändig feststellbarer Klinge darf man ohne Genehmigung nicht bei sich führen. Eine solche Genehmigung konnte der 59-Jährige nicht vorweisen.

Zudem stellte sich bei der Überprüfung der Identität des Schwarzfahrers heraus, dass es sich um einen wohnsitzlose Rumänen handelt, der wegen weiterer Delikte von der Staatsanwaltschaft Göttingen gesucht wurde.

Den 59-Jährigen erwarten jetzt zusätzlich ein Strafverfahren wegen Schwarzfahrens sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, das vom Ordnungsamt der Stadt Kassel verfolgt wird.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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