Schwarzfahrer sorgte für viel Ärger

Kassel. Gleich zweimal beschäftigte am Donnerstagnachmittag ein 29-jähriger Mann aus Halberstadt die Bundespolizei. Er widersetzte sich den Beamten und ging auf eine Frau los.

Nach Angaben von Klaus Arend, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Kassel, war der Mann zunächst von Göttingen nach Kassel ohne Fahrkarte im ICE erwischt worden. Weil er sich nicht ausweisen konnte, verständigte der Zugbegleiter die Bundespolizei. Bei der Ankunft in Kassel-Wilhelmshöhe sei der Schwarzfahrer aus dem Zug gesprungen und flüchtete. Nach kurzer Verfolgung wurde er im Bahnhof gestellt.

Um seine Identität zu klären, musste der 29-jährige Asylbewerber aus Nigeria die Beamten zur Wache begleiten. Dabei habe er den Polizisten bedroht und sich mit extremer Aggressivität der Festnahme widersetzt. Die Bundespolizisten hätten den Randalierer daraufhin zu Boden gebracht und ihn mit Handschellen gefesselt.

Kurze Zeit nach seiner Entlassung habe der 29-Jährige erneut Ärger gemacht, indem er im Bahnhof grundlos auf eine 31-jährige Frau aus Kassel losgegangen sei. Die Bundespolizisten mussten erneut einschreiten.

Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.