Mehrere Fahrzeuge beteiligt - Stau reichte bis Guxhagen

Vier Verletzte bei schwerem Unfall auf der A7 bei Kassel

Kassel. Auf der A7 hat es am Dienstag zwischen dem Autobahndreieck Kassel-Süd und Kreuz Kassel-Mitte einen schweren Unfall gegeben. Vier Menschen wurden verletzt.

Laut Ermittlungen der Beamten der Autobahnpolizei Baunatal ist ein bei dem Unfall schwer verletzter polnischer Sattelzugfahrer  (45) für den Unfall verantwortlich. Er hatte vermutlich gegen 15.15 Uhr die vor ihm haltenden Fahrzeuge übersehen und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Daraufhin schob er mit seinem Sattelzug zwei Lastwagen, einer aus Esslingen am Necker, und ein Auto aus Eschwege aufeinander.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerkabine des Unfallverursachers um mehr als einen Meter zusammengedrückt. Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrerhaus eingeklemmt. Mit hydraulischem Rettungsgerät und einer speziellen Rettungsplattform befreite die Feuerwehr den Fahrer aus dem zerstörten Fahrerhaus.

Neben dem polnischen Lastwagenfahrer wurden ein 52-jähriger Lastwagenfahrer aus Filderstadt, ein 41-jähriger Lastwagenfahrer aus Sachsen-Anhalt sowie der aus Hessisch Lichtenau stammende 55-jährige Autofahrer verletzt. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Die Rettungs- und Bergungsarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. Drei der in den Unfall verwickelten Fahrzeuge mussten geborgen werden. Infolge des Unfalls waren Betriebsstoffe aus den Fahrzeugen auf die Fahrbahn gelaufen, die beseitigt werden mussten, bevor der Verkehr wieder rollen konnte.

Aktualisiert um 21.24 Uhr.

Der Unfall, der 500 Meter vor dem Rasthof Kassel passierte, sorgte bereits nach wenigen Minuten für erhebliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Norden. Die Autobahn war ab 15.30 Uhr voll gesperrt, zwei Stunden später war eine Fahrspur wieder befahrbar. Der Verkehr staute sich bis zur Anschlussstelle Guxhagen zurück.

Vom Stau war auch die A44 betroffen: Zwischen Zierenberg und Dreieck Kassel-Süd in Richtung A7 stand der Verkehr. Auf der A49 staute sich der Verkehr zwischen Waldau-Industriepark und Lohfeldener Rüssel.

Da an der Unfallstelle Betriebsstoffe ausgelaufen waren, bat die Polizei alle Verkehrsteilnehmer darum, im Unfallbereich keine brennenden oder glimmenden Gegenstände aus den Fahrzeugen zu werfen.

Der entstandene Schaden wird auf  245.000 Euro geschätzt.

Schwerer Unfall auf A7 bei Kassel

Hier ist der Unfall passiert:

Rubriklistenbild: © HessennewsTV

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