Solartechniker knüpft an alte Ertragskraft an

SMA will 2016 hohe Gewinne einfahren

Niestetal/Kassel. Der Niestetaler Solartechnik-Hersteller SMA prognostiziert für dieses Jahre einen Umsatz von 950 Millionen bis 1,05 Milliarden Euro sowie einen Vorsteuergewinn (Ebit) von 80 bis 120 Mio. Euro.

Das teilte Vorstandsprecher Pierre-Pascal Urbon am Donnerstag anlässlich des Kapitalmarkttags mit. Damit dürfte sich der Umsatz auf Vorjahresniveau bewegen. 

Der Vorsteuergewinn sollte sich demnach verdrei- oder vervierfachen. Grund für diese Entwicklung ist der Abschluss der umfassende Restrukturierung, in deren Verlauf das Unternehmen im vergangenen Jahr weltweit 1550 Stellen sozialverträglich abgebaut hat, davon 1257 am Unternehmenssitz. Hohe Abfindungszahlungen stehen in diesem Jahr kaum noch an.

Wie berichtet, ist SMA im abgelaufenen Geschäftsjahr unerwartet schnell aus der Krise gefahren. Nach vorläufigen Zahlen beläuft sich der Umsatz auf rund eine Mrd. Euro, der Vorsteuergewinn liegt zwischen 30 und 33 Mio. Euro. Diese Entwicklung hat SMA vor einem Jahr niemand zugetraut.

Grund dafür ist der boomende Markt in den USA, wo SMA in einem eigenen Werk produziert und 40 Prozent seines gesamten Umsatzes macht, sowie der schwache Euro, der den Export nach Asien beflügelt.

Urbon erwartet für 2016 einen globalen Solarzubau von 17,5 Prozent auf 60 Gigawatt, was rein rechnerisch der Leistung von 60 herkömmlichen Großkraftwerken entspricht. 

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