Der Sommer wird bunt

Stadt Kassel pflanzt mehr als 37.000 Blumen und hat 55 Blühstreifen eingesät

Blütenpracht auf dem Brüder-Grimm-Platz: Iwan Oster, Benjamin Fromm und Martina Freund (von links) bepflanzen die Beete mit Wandelröschen und Salvien.

Kassel. Jetzt blüht Kassel wieder richtig auf. Gerade bepflanzen Mitarbeiter des Umwelt- und Gartenamtes die letzten noch freien Flächen in der Innenstadt.

So können sich Kasseler und Stadtbesucher auch wieder an einem blumigen Stadtwappen aus 1000 blauen Leberbalsam-Pflanzen und 1000 Silber-Greiskraut-Pflanzen auf dem Brüder-Grimm-Platz erfreuen.

Insgesamt 37 268 Sommerblumen 35 verschiedener Arten wurden in Beete, Kübel und Kästen gepflanzt, alle in den Gewächshäusern auf dem Gelände des Umwelt- und Gartenamtes an der Bosestraße herangezogen, erläutert Wolf Grebing, Sachgebietsleiter für Grünflächenpflege.

Allein am Rathaus hängen bereits 190 Balkonkästen, in denen 1200 rote und weiße Geranien ihre Blütenpracht entfalten. Auch an der Stadthalle, am Uhrtürmchen in Harleshausen, am Ottoneum, in der Wilhelmsstraße, am Marienkrankenhaus und am Leipziger Platz kann es der Sommer dank des grünen Daumens der städtischen Mitarbeiter bunt treiben.

Auch viele der in der Stadt verteilten Blühstreifen – davon gibt es insgesamt 55 – zeigen schon die ersten Farbtupfer. Am Auestadion, unterhalb des Weinbergs, an der Holländischen Straße oder auch auf der Treppenstraße wurden beispielsweise wieder Sommerblumensaatmischungen ausgebracht, die den Betrachtern bis zum Herbst Freude bereiten werden.

„In diesem Jahr testen wir erstmals auch Saatgutmischungen mit Stauden“, verrät Grebing. Wenn sich diese bewähren, muss im nächsten Jahr dort nicht mehr neu ausgesät werden, denn die Pflanzen sind mehrjährig.

Damit auch sie gedeihen, müssen Blumenpracht und auch die Stadtbäume den ganzen Sommer über regelmäßig gewässert werden. Grebing: „Die normalen Niederschläge reichen nicht aus.“ Unter anderem aus dem Bugasee, aus Bächen und an bestimmten Stellen aus dem öffentlichen Leitungsnetz wird dazu Wasser gebunkert, das mit Tankfahrzeugen zu den Grünflächen transportiert wird.

Und natürlich muss in den bepflanzten Beeten stetig Unkraut entfernt werden. Eine Mühe, die sich lohnt. „Wir bekommen viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung“, freut sich Grebing.

Jetzt blüht Kassel wieder richtig auf

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