Jugend von Fortuna Kassel erhält für 380.000 Euro Kunstrasenplatz

Vorgeschmack auf den neuen Platz: Fortuna-Chef Kai Bredow (rechts), Dirk Hütteroth (planende Firma SIG Hessen Ingenieure), Anja Starick und Volker Junge (Stadtgartenamt), Kämmerer Christian Geselle und Sportamtschefin Andrea Fröhlich testeten schon mal, wie sich der neue Rasen anfühlt. Foto: Dilling

Nordstadt. Der Winter hat seine Spuren hinterlassen. Der Tennen-Trainingsplatz der Fußball-Jugend von Fortuna Kassel in der Nordstadt auf der Sportanlage Hegelsberg gleicht eher einem Acker.

Doch das soll sich bis zum Sommer ändern: Am Montag ist der Startschuss zum Umbau des Platzes in ein modernes Kunstrasenspielfeld gefallen, auf dem bei fast jedem Wetter trainiert werden kann.

Die Stadt investiert 380.000 Euro. Die rund 100 Jugendlichen des Vereins können dann endlich auch ihre Punktspiele auf diesem Platz austragen. Dieser war bisher zu klein dafür. Die Teams mussten deswegen bisher ins Nordstadt-Stadion ausweichen.

Der Bedarf sei der Stadt schon seit sieben oder acht Jahren bekannt, räumte Kämmerer Christian Geselle gestern beim symbolischen Spatenstich ein. Er verwies auf die jahrelang schwierige Haushaltslage der Stadt hin. Der Bau des Kunstrasenplatzes betrachte er auch als Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit der Jugendbetreuer, sagte Vereinschef Kai Bredow. Fast die Hälfte der 200 Mitglieder von Fortuna Kassel sind Kinder und Jugendliche. Von diesen hätten 70 Prozent ausländische Wurzeln.

Der alte Ballfangzaun am Kleinspielfeld ist bereits teilweise abgebaut worden. Er wird erneuert. Außerdem erhält der Platz eine Beleuchtungsanlage, so dass auch abends gekickt werden kann.

Der Untergrund des Tennenplatzes wird abgeschoben. Er erhält dann einen Schotterunterbau, eine 3,5 Zentimeter dicke wasserdurchlässige elastische Tragschicht und einen mit Sand unterlegten Kunstrasen. Bei Regen wird das Wasser auf dem Platz in eine – noch zu errichtende – Sickergrube am benachbarten Kleingartengelände abgeführt.

Bei Fortuna entsteht der neunte Kunstrasenplatz in der Stadt Kassel. Die Bedeutung des Sports in der Fuldastadt wachse weiter, sagte Sportamtsleiterin Dr. Andrea Fröhlich. Inzwischen betrieben schon mehr als 45.000 Bürger Sport in Vereinen.

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