Ein neues Schild am Wanderpfad erinnert an den unterirdischen Bach im Stadtteil Wehlheiden

Auf den Spuren der Drusel

Schild wirbt für Drusel: (von links) Gerd Saalfeld (Umwelt- und Gartenamt), Ortsvorsteher Norbert Sprafke, Dieter Hankel (Vorsitzender Hessisch-Waldeckischer Gebirgsverein) und Klaus Hansmann (Ortsbeirat Wehlheiden, Mitgestalter des Schildes). Foto:  Pflüger-Scherb

Wehlheiden. „Die Drusel ist eine offene Wunde in Wehlheiden“, sagt Ortsvorsteher Norbert Sprafke. Und das liegt nicht daran, dass der Bach für Überschwemmungen im Stadtteil sorgen oder offen liegen würde. Im Gegenteil: Die Drusel ist in Wehlheiden nur ein kurzes Stück sichtbar. Seit 1926 fließt der Bach durch Wehlheiden im Untergrund, sechs Meter unter der Erde.

Um die Drusel wieder mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen, haben der Ortsbeirat mit Unterstützung des Umwelt- und Gartenamtes und der Hessisch-Waldeckische Gebirgsverein an der Ecke Gräfestraße/Tischbeinstraße ein Schild aufgestellt, das über die Drusel informiert.

Das Schild steht entlang des 16 Kilometer langen Druselpfades, der von der Quelle im Habichtswald (am Golfplatz/Waldladen) bis zum Regierungspräsidium am Steinweg läuft. Dort mündet die Drusel am Rondell in die Fulda.

Das Informationsschild wurde vom Ortsbeirat Wehlheiden bezahlt, das Umwelt- und Gartenamt hat es im Auftrag des Stadtteilgremiums aufgestellt.

Der Wanderweg, der durch die Stadtteile Bad Wilhelmshöhe, Vorderer Westen, Wehlheiden und Südstadt führt, sei bei den Mitgliedern des Vereins sehr beliebt, sagt Dieter Hankel, Vorsitzender des Hessisch-Waldeckischen Gebirgsvereins. Der Verein hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Wanderwege zu

markieren und das Netz auszubauen. (use)

Weitere Infos gibt es unter      www.druselpfad.de

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