Kommentar: "Das war Satire"

Kommentar über den Freispruch von Jonathan Meese: "Das war Satire"

Kassel. Der Berliner Künstler Jonathan Meese ist am Mittwoch im Hitlergruß-Prozess freigesprochen worden. HNA-Redakteurin Ulrike Pflüger-Scherb über den Freispruch:

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Seine Verteidigerin hat es am Ende auf den Punkt gebracht: Man muss das, was Jonathan Meese macht, nicht mögen. Nichtsdestotrotz muss man ihn freisprechen.

Ulrike Pflüger-Scherb über den Freispruch von Jonathan Meese

Beobachter des Prozesses mussten sich ohnehin wundern, wie Meese nach einer anonymen Anzeige auf der Anklagebank landen konnte. Dass da kein rechtsextremer Glatzkopf sitzt, der den Nationalsozialismus verherrlicht, war jedem klar, der die Aufzeichnung aus der Uni gesehen hat. Das war eine Performance, das war Satire.

Die Argumentation der Staatsanwaltschaft, Meese wolle den Hitlergruß wieder salonfähig machen, ist nicht nachvollziehbar. Allerdings hat die documenta-Stadt wegen des Prozesses wieder einmal bundesweites Interesse erregt. Nur gut, dass am Ende ein Freispruch rauskam. Sonst wäre es für die Kunststadt Kassel richtig peinlich geworden. use@hna.de

1aKasseler
(0)(0)

Sollte Fälle werden erst im Sommerloch vollends zur Farce.

GuestAntwort
(1)(0)

alteFrau,

wozu eine gute Bildung alles hilfreich sein kann, nicht wahr?

alteFrauAntwort
(6)(0)

Was Sie alles wissen, bei den vielen Leserbriefen und das bei den unterschiedlichsten Themen
--- unglaublich --

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