Voliere vor Füchsen und Waschbären geschützt

Pfauennachwuchs auf Siebenbergen

Kümmert sich um ihre Küken: Das Pfauenweibchen auf Siebenbergen. Die Blumeninsel hat von Dienstag bis Sonntag ab 10 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet, letzter Einlass ist um 18 Uhr. Der Eintritt beträgt drei Euro, Jugendliche unter 18 und Kinder zahlen nichts. Foto:  Koch

Kassel. Sie sind das Symboltier der Insel Siebenbergen: die Blauen Pfauen. Ein stolzes Männchen und drei Weibchen lebten bis vergangene Woche auf der Blumeninsel in der Karlsaue: Jetzt gibt es Nachwuchs. Ein fünfjähriges Weibchen hat drei Eier ausgebrütet.

Werden ebenfalls ausgebrütet: Drei Pfaueneier

Das Weibchen habe sich in jüngster Zeit zurückgezogen und wurde nur noch sporadisch gesehen, sagt Karl-Heinz Freudenstein, Gärtnermeister auf Siebenbergen. Niemand habe aber damit gerechnet, dass es Eier ausbrütet. Umso erstaunlicher sei es für die Mitarbeiter der Insel gewesen, als sie auf der Hute, so wird eine Wiese auf der Insel genannt, die Henne mit drei Küken entdeckten.

Ein Mitarbeiter habe die Glucke mit den Küken eingefangen und sie zunächst in einen Schuppen auf Siebenbergen gebracht. Dann wurde eine Voliere aus Bauzaun gebaut, um die Tiere vor dem streunenden Fuchs zu schützen, da die Küken ja nicht wie die Alttiere die Nacht in den Bäumen verbringen, erklärt Freudenstein.

Aufbaufutter wird dem Nachwuchs derzeit noch durch die Mutter „serviert“. Die Küken seien in den ersten Wochen nicht in der Lage, wie zum Beispiel Hühner, sich selbst zu ernähren.

Fotos vom Nachwuchs

Pfauennachwuchs auf Siebenbergen

Bald könnte es weiteren Nachwuchs geben: Ein zweites Weibchen brütet ebenfalls drei Eier aus. (use)

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