Stromtod in der Badewanne: Vater erneut vor Gericht

Kassel. Der tragische Stromtod von zwei Geschwistern wird am heutigen Donnerstag erneut in Kassel vor Gericht verhandelt.

Der 49-jährige Vater der Kinder war im Mai vor dem Amtsgericht Kassel wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Da er gegen das Urteil Berufung eingelegt hat, befasst sich heute die kleine Strafkammer des Landgerichts erneut mit dem Vorwurf.

Das Unglück passierte am 10. November 2013, als der Mann von seiner vierjährigen Tochter und seinem sechsjährigen Sohn, die ansonsten bei der Mutter in Hamburg lebten, übers Wochenende besucht wurde. Der Vater soll den Kindern am Vormittag ein Bad eingelassen und sie dann unbeaufsichtigt in der Wanne allein zurückgelassen haben, um am Hauptbahnhof sich über die Abfahrtszeiten von Zügen nach Hamburg zu informieren. Während seiner Abwesenheit fiel der vom Angeklagten genutzte Rasierapparat auf ungeklärte Weise in eingeschaltetem Zustand in die Badewanne. Beide Kinder starben daraufhin an einem Stromschlag.

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