Umsonst im Nordstadtpark: Festival Mind the Gap wieder da

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So voll war es vor vier Jahren: 8000 Menschen kamen 2012 an zwei Tagen zum bislang letzten Mind-the-Gap-Festival in den Nordstadtpark.

Kassel. 2012 lockte das Umsonst-und-draußen-Festival des Schlachthofs zum bislang letzten Mal 8000 Zuschauer in den Nordstadtpark. Am letzten August-Wochenende gibt es Mind the Gap endlich wieder.

Drei Jahre fiel es aus, doch diesen Sommer kehrt das Umsonst-und-draußen-Spektakel des Kasseler Schlachthofs zurück: Wie bei der bislang letzten Auflage 2012 soll das Festival Mind the Gap am 26. und 27. August wieder 8000 Besucher in den Nordstadtpark locken. Alles Wissenswerte zur Neuauflage.

Das Festival

Tolle Bands, kein Eintritt und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ohne Kommerz: Mit diesem Konzept brachte das Kulturzentrum Schlachthof bei bislang drei Auflagen von Mind the Gap unterschiedlichste Menschen zusammen - vom Studenten über junge Familien und Migranten bis zum Punkrock-Fan.

Das Multikulti-Festival wurde seinem Namen voll gerecht: Es ging darum, den Spalt in der Gesellschaft zu überwinden. Der ist in den vergangenen drei Jahren eher größer geworden. Auch darum kann Mind the Gap erneut eine Bereicherung sein.

Das Problem

Ausgefallen ist das Festival unter anderem, weil sich der SMA-Stiftungsverbund als Hauptsponsor zurückzog. Zudem mussten die Organisatoren das Lärmproblem lösen. 2012 hatten sich Anwohner und Patienten des Klinikums über Lärm beschwert. „Mit dem Ordnungsamt und der Firma Tondirekt haben wir alles so geregelt, dass es keine Probleme geben sollte“, sagt Marcel Klier vom Schlachthof. Angst, dass die Kasseler das Festival nach drei Jahren Pause vergessen haben könnten, hat er nicht: „Wir werden sehr oft gefragt, wann es endlich wieder stattfindet.“

Das Programm

Auch bei der vierten Auflage setzt der Schlachthof auf Indie, Rock und HipHop: Doctor Krápula aus Kolumbien sind eine der erfolgreichsten Mestizo-Bands Lateinamerikas, Love A machen intelligenten Punkrock, und MC Rene ist einer der Wegbereiter des deutschsprachigen HipHop. Auch Idleclass, Yellowknife, Veit Walter sowie die lokalen Helden Wir bringen kalten Kaffee mit, Mykkett Morton, Herr Müller und seine Gitarre sowie Yepsen klingen vielversprechend.

Die Unterstützer

programm@schlachthof-kassel.de

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