Gleich drei Lkw-Unfälle sorgten auf der A7 für Stau - 290.000 Euro Schaden

Altkreis Münden/Kassel. Gleich drei Lkw-Unfälle auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg bei Göttingen und Lutterberg sorgten am Mittwoch seit den frühen Morgenstunden für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A 7, im südlichen Landkreis Göttingen und im Raum Kassel.

Größte Probleme bereitete ein Lkw-Unfall, der sich gegen 4.50 Uhr zwischen der Anschlussstelle Lutterberg und der Werratalbrücke in Richtung Norden ereignet hat. Der Schaden beträgt laut Polizei etwa 290.000 Euro. Der 42-jährige Fahrer eines Kühlsattelzuges aus Wolfenbüttel hatte aus ungeklärter Ursache die Mittelschutzplanke durchbrochen und war mit dem Führerhaus auf der Südfahrbahn und mit dem Aufbau auf der Nordfahrbahn zum Stehen gekommen.

Artikel aktualisiert um 17.30 Uhr

Dabei wurde der Tank aufgerissen und Diesel lief über alle Fahrspuren. Die Folge: Vollsperrung der A 7 in beide Fahrtrichtungen, die insbesondere in Kassel und in Hann. Münden zu längeren Staus führte.

Fotos: Unfälle auf der A7

Unfälle auf A 7 sorgen für Stau

Die Autobahnmeisterei Göttingen gab später jeweils zwei der drei Fahrstreifen sowohl in Richtung Norden wie auch in südlicher Richtung in Höhe der Werratalbrücke frei. Nur die beiden äußerst linken Fahrstreifen mussten in beiden Fahrtrichtungen noch  gesperrt bleiben.

In Richtung Göttingen rollt der Pkw-Verkehr derweil wieder normal, lediglich die Lastwagen stauten sich zeitweise noch auf etwa einen Kilometer zurück. In Richtung Kassel gab es noch einen Rückstau von 20 Kilometern, der bis Göttingen reichte.

Fotos: Lastwagenbergung auf der A 7 bei Göttingen

Nach Unfall: Lastwagenbergung auf der A 7 bei Göttingen

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Ein zweiter Lkw-Unfall ereignete sich gegen 3.10 Uhr zwischen dem Dreieck Drammetal und der Anschlussstelle Hedemünden in Richtung Süden. Vermutlich nach einem Fahrfehler kam ein Gliederzug aus Bad Kissingen nach rechts von der Fahrbahn ab, hatte die Schutzplanke durchbrochen und war nach einer kompletten Drehung neben der Fahrbahn zum Stehen gekommen. Der 42-jährige Fahrer blieb unverletzt. Bis zum Nachmittag liefen die Bergungsarbeiten des Lastwagens. Dazu musste der Hauptfahrstreifen in Richtung Süden gesperrt werden. Mittlerweile fließt auch hier der Verkehr wieder.

Fotos: Unfall auf der Umleitungsstrecke

Unfall auf der A7-Umleitungsstrecke B3

Ein dritter Lkw-Unfall ereignete sich um 4 Uhr zwischen Nörten-Hardenberg und Göttingen Nord in südlicher Richtung. Ein 36-jähriger Lkw-Fahrer aus Königswarta prallte vermutlich nach einem Fahrfehler nach rechts an die Außenschutzplanke, durchbrach diese und blieb ebenfalls unverletzt auf einem Acker stehen. Der Verkehr lief ungehindert an der Unfallstelle vorbei. Die Bergung des Lkw war für 15.30 Uhr geplant, wie die zuständige Autobahnmeisterei mitteilte. Dann musste auch hier der Hauptfahrstreifen in südlicher Richtung für die Zeit der Bergung gesperrt werden. (bon)

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