Forschung und Neubauprojekte wurden präsentiert

Fest an der Uni Kassel: Eine Hochschule zum Anfassen

Viel Interesse an der Entwicklung der Hochschule: Uni-Bauleiter Klaus Sausmikat führte die Besucher über das wachsende Uni-Areal und zu den Baustellen. Foto: Koch

Kassel. Wissenschaft begreifen und auf dem Campus auf Entdeckungstour gehen – das taten am Donnerstag geschätzte 1500 Besucher auf dem Campusfest.

Die Uni Kassel öffnete sich damit einer breiten Öffentlichkeit. Im neuen Hörsaal- und Campuscenter präsentierten sich die Fachgebiete und gaben Wissenschaftler Einblick in ihre Arbeit.

Besonders begehrt bei den Kasselern waren die Führungen über den entstehenden Campus Nord. Auf dem ehemaligen Gelände der Kasseler Zelt- und Tuchfabrik Gottschalk wächst derzeit ein neues Unigebäude neben dem anderen in die Höhe: Science Park, Institutsgebäude für die Architektur- und Landschaftsplanung, Selbstlernzentrum. Auch die Freiflächen nehmen Gestalt an, so ist eine große Freitreppe im Entstehen.

Und damit ist noch lange nicht Schluss, wie Uni-Bauleiter Klaus Sausmikat den interessierten Gästen erläuterte: Ein studentisches Zentrum in den ehemaligen Gottschalk-Kopfbauten, der Umbau der Moritzstraße und die Neubauten für die Naturwissenschaften, die noch in Oberzwehren angesiedelt sind, sind in Planung.

Die wachsende Uni präsentierte aber nicht nur ihre Gebäude, sondern auch ihre Forschungsarbeit. So konnten Besucher beim Labor Science Bridge ihr eigene DNA isolieren oder beim Institut für Physik in die experimentelle Physik eintauchen. Gezeigt wurde etwa, wie sich mit Flüssigstickstoff bei Minus 200 Grad ein Ei garen lässt.

Campusfest in Kassel lockte Hunderte

Wartelisten gab es für ein Experiment des Fachbereichs Mensch-Maschine-Systemtechnik. Dort konnten die Gäste eine Datenbrille ausprobieren, die den Nutzer auf einer virtuellen Reise von Kassel zum Frankfurter Flughafen durch das Nahverkehrsangebot lotste.

Während beim Studentenwerk Fruchtcocktails gereicht wurden, zeigten etliche Uni-Institutionen ihr Können: Etwa die Bigband, das studentische Orchester „in progress“ oder das Theater der Uni. In den Hörsälen wurden mit Vorträgen des bekannten Kasseler Soziologen Prof. Heinz Bude und des Autors Ulrich Schnabel gesellschaftliche Fragen erörtert, aber ebenso gab es kindgerechte Wissenschaft in Form der beliebten Kinderuni-Vorlesungen.

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