Zahl der Studierenden soll konstant bleiben

Uni Kassel will mehr Planungssicherheit vom Land

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Reiner Finkeldey

Kassel. Die Universität Kassel erwartet vom Land Hessen mehr langfristige finanzielle Planungssicherheit für die hessischen Universitäten.

"Bis 2020/2021 haben wir eine Perspektive. Was dann passiert, ist noch zu verhandeln", sagte Unipräsident Reiner Finkeldey. Dann nämlich läuft der Bund-Länder-Hochschulpakt aus. Damit gehe es allen Universitäten im Land so, sagte Finkeldey.

Er forderte die Zusage vom Land, dass mindestens der Landesanteil am Hochschulpakt verstetigt wird. "Es geht uns um langfristige Planungssicherheit. Daran hapert's im Moment." Zudem sei das Land in puncto finanzieller Perspektiven bei Fachhochschulen (FH) derzeit konkreter als bei Universitäten. Finkeldey erwartet, dass konkrete Entscheidungen erst nach der Landtagswahl 2018 fallen.

Finkeldey ist seit einem Jahr im Amt. Sein Ziel ist es, das Profil der Uni Kassel zu schärfen und mehr Grundlagenforschung zu betreiben. Da bestehe Nachholbedarf, sagte er. Die nach außen sichtbare Forschung sei wichtig, damit langfristig die Anwendungsnähe, die die Uni bereits jetzt habe, erfolgreich bleibe.

Die Zahl der Studierenden soll mit derzeit rund 24.000 konstant bleiben. "30.000 sind nicht das Ziel." Zudem will er mehr internationale Studenten nach Kassel holen. Dafür werde das Studierenden-Marketing ausgebaut. "Wir wollen vor allem die passenden und die besten Studierenden bekommen."

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