Verdacht der Volksverhetzung: Pegida-Gründer Viehmann im August vor Gericht

Kassel. Michael Viehmann (47), Gründer der islamfeindlichen Pegida-Bewegung in Kassel, muss sich am 18. August wegen des Verdachts der Volksverhetzung vor dem Amtsgericht Kassel verantworten.

Das teilte Matthias Grund, Sprecher des Amtsgericht, auf Anfrage der HNA mit.

Der Angeklagte soll laut Staatsanwaltschaft auf einer von ihm betriebenen Facebook–Seite ein Foto eines mutmaßlich toten Kleinkindes gezeigt und mit einem Kommentar versehen haben, der geeignet ist, einen Anreiz zu einer feindseligen Haltung gegenüber Juden zu geben.

Opfer von Hackern

Deshalb hatte bereits im Dezember vergangenen Jahres ein Prozess vor dem Amtsgericht stattgefunden. Dieser wurde aber nach einer dreiviertel Stunde vertagt. Grund: Viehmann gab an, Opfer von Hackern geworden zu sein. Diese sollen widerrechtlich Zugriff auf seine Facebook- Seite genommen haben und für die strafrechtlich relevanten Eintragungen verantwortlich sein.

Daraufhin hatte der Richter bestimmt, dass nun ein Sachverständiger ermitteln soll, ob Viehmann selbst der Eintrag auf Facebook zuzuordnen ist oder ob er Opfer von Hackern wurde.

Das Verfahren am 18. August beginnt um 9 Uhr (Saal D 217).

Rubriklistenbild: © Pflüger-Scherb

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