Ausfälle in Niestetal sowie Ober-und Niederzwehren

Viele Zusteller krank: Post blieb im Briefverteilzentrum liegen

Kassel/Niestetal. Weil viele Postzusteller krank sind, blieb Post im Kasseler Briefverteilzentrum an der Heinrich-Hertz-Straße liegen.

So mancher schaut in seinen leeren Briefkasten und ärgert sich darüber, dass wichtige Briefe nicht ankommen.

Einen ungewöhnlich hohen Krankenstand gab es laut Post-Pressesprecher Thomas Kutsch in den Zustellbezirken Niestetal sowie den Kasseler Stadtteilen Ober- und Niederzwehren. „Da gab es Ausfälle in der Zustellung“, sagt Kutsch. Die Mitarbeiter hätten alles menschenmögliche getan, aber trotzdem kam es zu Rückständen, die jetzt abgearbeitet würden. „Wir haben das im Griff“, erklärt der Sprecher. Aktuelle Briefsendungen würden in solchen Fällen vorrangig zugestellt, Werbesendungen, die etwas länger Zeit hätten, hintenan gestellt.

Ein Zusteller berichtete der HNA, er würde gern für kranke Kollegen einspringen, dürfe aber keine Mehrarbeit leisten, sonst drohe ihm eine Abmahnung.

Nach zehn Stunden ist Schluss

„Das kann ich nicht kommentieren“, sagt dazu Postsprecher Kutsch. Die Post habe als Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Mitarbeitern und müsse für die Einhaltung der Arbeitszeitregelungen sorgen. „Das Arbeitszeitgesetz wird von uns respektiert“, erklärt Kutsch. Die Grenze von zehn Stunden Arbeitszeit am Tag dürfe nicht überschritten werden.

Im Briefzentrum Kassel werden täglich bis zu einer Million Sendungen bearbeitet. Von dort wird die Post in rund 840.000 Haushalte in 74 Städten und Gemeinden zugestellt – im Bereich von Bad Karlshafen im Norden, Schwalmstadt im Süden, Willingen im Westen und Spangenberg im Osten. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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