Millionenprojekt liegt im Zeitplan

Klinikneubauten für Psychiatrie der Vitos Kurhessen wachsen

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Markante Form: Der Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie von Erwachsenen in Bad Wilhelmshöhe fällt durch seine ovale Form ins Auge. Auf der gegenübeliegenden Seite spiegelt sich der Baukörper.

Kassel. Im Jahr 2017 sollen die Vitos-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Klinik für Erwachsenenpsychiatrie eingeweiht werden. Laut Bauherr geht es gut voran.

„Wir arbeiten auf zwei Klinikbaustellen parallel und das soll bis zur Eröffnung im Jahr 2017 auch so bleiben.“ Andrea André, Sprecherin des Bauherrn, Vitos Kurhessen, zog jetzt eine positive Zwischenbilanz: „Wir liegen voll im Zeitplan.“

Innerhalb von wenigen Tagen hatte Vitos Kurhessen im vergangenen Sommer die Grundsteine für gleich zwei Klinikneubauten in Kassel gelegt: Auf dem Terrain zwischen Herkulesstraße und Wilhelmshöher Allee/Ecke Freiherr-vom-Stein-Straße entsteht die neue Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP). Keine zwei Kilometer weiter steht bereits der Rohbau der neuen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie für Erwachsene an der Wilhelmshöher Allee, in direkter Nachbarschaft zur Vitos-Orthopädischen Klinik. 

Baufortschritt: Der zweite Neubau Vitos-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Herkulesstraße, Ecke Freiherr-vom-Stein-Straße und Wilhelmshöher Allee wächst im gleichen Tempo.

Hier wurde jetzt das „Deckenfest“ gefeiert, zu dem Vitos Kurhessen, die Vitos Holding sowie die Rohbaufirma Schick auf die Baustelle eingeladen hatten. Was noch fehlt ist das dritte Obergeschoss. 

Die Klinik wird mit insgesamt 135 Betten in direkter Nachbarschaft zur Orthopädischen Klinik und zum Hessischen Rundfunk errichtet. Das Gebäude hat eine attraktive ovale Form, was auch dem Standort geschuldet ist. Laut Architekten ist auf diese Weise die Zufuhr von frischer Luft gewährleistet, denn die Klinik liegt in einer Frischluftschneise.

Der Neubau für die Erwachsenenpsychiatrie kostet Vitos Kurhessen insgesamt 20 Millionen Euro und soll - ebenso wie die KJP - im Sommer 2017 bezogen werden. Das Land Hessen hatte dafür 1,79 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt.

Feierten mit den Bauarbeitern: Dieter Sommer (Pflegedienst-Direktor), Axel Gabriel (Projektleiter), Andrea André (Vitos-Unternehmenskommunikation), Dr. Rolf Günther (stellvertretender Klinikdirektor), Torsten Ahlers (Architekt) (von links).

18,3 Millionen Euro werden für das Gebäude der KJP aufgebracht. Der Beitrag des Landes beläuft sich hier auf 14,3 Millionen Euro. Der Neubau an der Herkulesstraße soll neben der Kinder- und Jugendpsychiatrie auch die Käthe-Kollwitz-Schule des Landeswohlfahrtsverbands (LWV) beherbergen, wo kranke Kinder unterrichtet werden. 

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