Ein Kommentar von Frank Thonicke

Friedrich-Ebert-Straße ist fertig: Ein Tag der Freude

Kassel. Es war wie eine Fahrt durch eine lange Autobahn-Baustelle, auf der einem die Schilder mit den erst traurigen, dann neutralen und schließlich lachenden Gesichtern begleiten.

Die Friedrich-Ebert-Straße ist fertig, die Zeit der Zweifel, der Ungeduld und des Mährens ist vorbei. Frei nach Wilhelm Busch möchte man ausrufen: „Jahre war die Straße krank, jetzt strahlt sie wieder, gottseidank.“

Es war ein langer Weg der Zumutungen für Anwohner und Geschäftsleute an der Straße. Erstere waren genervt, letztere wurden mitunter bis an den Rand ihrer Existenz gebracht. Darum heute auch der Appell: Kasseler, nehmt die Straße an, lasst auch die Kassen in den Geschäften am neuen Boulevard klingeln.

Keine Probleme also? Natürlich werden Autofahrer zuweilen hinter einer Straßenbahn herzockeln, und es wird an den Haltestellen manchmal Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern geben. Doch das muss zu ertragen sein.

Ich finde: Kassel ist schön. Jetzt ist die Stadt noch ein bisschen schöner.

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